Die diesjährigen Gewinner der Halterner Stadtmeisterschaften im Dart (v.l.): Daniel Uphues mit Platz drei, Sieger Marcel Abel und der Überraschungszweite Olaf Zaremba. © Privat
Darts

Mehrere Überraschungen beim Finale der Halterner Steeldart-Stadtmeisterschaft

Die Stadtmeisterschaft im Steeldart in Haltern war ein voller Erfolg. Im Treffpunkt Alt Holtwick kämpften am Finaltag 31 Dartbegeisterte um den Titel - mit einem überraschenden Ausgang.

Trotz der corona-bedingten Einschränkungen konnten die Halterner Steeldart-Stadtmeisterschaft auch dieses Jahr im Treffpunkt Alt Holtwick – unter Einhaltung der 3G-Regelungen und Hygienemaßnahmen – stattfinden. „Mein spezieller Dank geht hierbei vor allem an den Organisator des Qualifikationsturniers, Kai Jürges. Das war wirklich super“, sagt Andreas Jünemann, Inhaber der Gaststätte.

Über sechs Tage verteilt hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorhinein die Möglichkeit, sich für das anschließende Hauptturnier zu qualifizieren. Wichtig vorab: Zugelassen waren nur Einwohner der Stadt Haltern oder Mitglieder eines Halterner Vereins. Zwei Startplätze waren dabei für sogenannte Rookies und zwei weitere für Frauen reserviert.

Eine Frau unter 31 Männer und mindestens ein Dutzend Favoriten

Am Ende setzten sich bei der Qualifikation eine Teilnehmerin und 31 Teilnehmer – wobei einer von ihnen aus gesundheitlichen Gründen vorab passen musste – durch. „Wir hatten mit Lara Jürges eine Frau dabei, sie war im letzten Jahr auch schon als Rookie am Start. Sie hat nach dem Turnier auch einen Pokal erhalten. Schade, dass nicht mehr Frauen teilgenommen haben“, sagt Jünemann und hofft in Zukunft auf einen höheren Frauenanteil.

Die einzige Frau im Teilnehmerfeld: Lara Viktoria Jürges - am Ende landete sie auf Platz 25.
Die einzige Frau im Teilnehmerfeld: Lara Viktoria Jürges – am Ende landete sie auf Platz 25. © Privat © Privat

Im Teilnehmerfeld waren unter anderem auch alle Stadtmeister der vergangenen fünf Jahre vertreten. Zum Favoritenkreis gehörten laut Jünemann allerdings eine Anzahl von mindestens 10 bis 15 Personen. „Ansonsten war alles möglich, jeder konnte jeden schlagen“, erzählt er. Doch am Ende setzten sich drei Spieler durch, mit denen vor Beginn des Turniers nicht wirklich zu rechnen gewesen sei – unter ihnen sogar auch ein Rookie.

Andreas Jünemann: „Den hatten wir nicht auf dem Zettel“

Stadtmeister wurde Marcel Abel. Auf Platz zwei landete der Rookie Olaf Zaremba. „Den hatten wir nicht auf dem Zettel“, sagt Jünemann und zu dem drittplatzierten Daniel Uphues gibt er preis: „Dass er so weit kommt, damit hatte keiner gerechnet.“

Insgesamt und vielleicht auch gerade wegen des unerwarteten Ausgangs „war das ein absolut gelungenes Turnier“, so Jünemann und fügt abschließend hinzu: „Die Stimmung war gut. Es ist durchaus möglich, dass wir diesen Modus auch für das kommende Jahr beibehalten. Diesbezüglich warten wir aber auch noch auf die Meinungen der diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

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