Jacob Stockhofe (l.) und Concordia Flaesheim kamen gegen DTSG Herten nicht über ein Unentschieden hinaus. © Andreas Hofmann
Fußball: Kreisliga A

„Mir fehlen die Worte“: Onnebrink nach Flaesheims Remis „stocksauer“

1:1 endete die Begegnung zwischen Concordia Flaesheim und DTSG Herten. Nach der Partie war Flaesheims Trainer Michael Onnebrink ziemlich sauer.

So ganz konnte es Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim, kurz nach dem Abpfiff noch gar nicht glauben. Mit 1:1 hatte sich sein Team von DTSG Herten getrennt – ein Ergebnis, welches den A-Liga-Trainer ziemlich ärgerte.

„Ich bin stocksauer, mir fehlen die Worte“, sagte Onnebrink nach der Partie, „es ist paradox“. Während sein Team einige gute Chancen hatte und eigentlich mit mehr als nur einem Tor hätte in Führung liegen müssen, brauchten die Gastgeber aus Herten nur eine Chance, um auszugleichen.

„Wir müssen eigentlich als klarer Sieger den Platz verlassen“

Bei einem Eckball, der keiner gewesen sei, köpfte Hertens Nico Pannenbecker zum 1:1 ein (62.). Ärgerlich für Michael Onnebrink: Der DTSG-Spieler hatte massig Platz, brauchte aus „gefühlten zwei Metern“ nur den Kopf hinhalten. „Das war zwar kein Eckball, aber nichtsdestotrotz muss der verteidigt werden“, so Flaesheims Trainer.

Auch die Concordia war zuvor durch einen Eckball in Führung gegangen. Tim Bonka stand richtig und traf zum 1:0 für die Gäste (45.+1.). In der Folge waren die Flaesheimer eigentlich klar überlegen, nutzten ihre weiteren Chancen jedoch nicht.

„Wenn man 1:0 führt und dann so mit seinen Chancen umgeht, hat man es nicht anders verdient“, stellte er fest. „Wir waren nicht gut, aber müssen hier eigentlich als klarer Sieger den Platz verlassen.“

Sein Team sei einfach viel zu fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen. „Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, so ein wütender Michael Onnebrink.

Tore: 0:1 Bonka (45.+1), 1:1 Pannenbecker (62.)

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert