Fußball

Neu-Lippramsdorfer Vennhoff: „Bin noch zu jung, um mit dem Fußball aufzuhören“

Nach knapp eineinhalb Jahren Pause ist Janik Vennhoff zurück auf dem Platz. Bei der Zweitvertretung des SV Lippramsdorf möchte der 25-Jährige künftig wieder angreifen - trotz Fitnessdefiziten.

Vor dem Start in die Saisonvorbereitung auf die kommende Spielzeit, musste Janik Vennhoff nicht nur wegen der Corona-Annullierung lange auf Fußball verzichten. Denn er musste sich gleich zwei Operationen unterziehen, nachdem er sich zwei Mal den Meniskus gerissen hatte.

Mit dem Wechsel von A-Ligist Concordia Flaesheim in die Kreisliga B zur Reserve des SV Lippramsdorf, will sich Vennhoff nach seiner Verletzungsmiesere nun aber wieder voll auf das Fußballspielen konzentrieren. „Das wichtigste ist, dass das Knie hält. Aber ich bin noch zu jung um mit dem Fußball aufzuhören“, sagt er.

Persönliche Zielsetzungen und die Überwindung des Fitnessschweinehunds

In Zukunft müssen sich die gegnerischen Abwehrreihen also wieder mit den offensiven Qualitäten des Außenbahnspielers auseinandersetzen. Zu seinen persönlichen Zielen meint Vennhoff bescheiden: „Ich setzte mir jetzt keine Anzahl an Toren als Ziel. Aber ein Stammplatz wäre zumindest schon schön.“

Dafür muss Vennhoff, der aktuell noch die Abendschule besucht – was mitunter auch ein Wechselgrund war, da dies mit den Trainingszeiten beim LSV nicht konkurriert – aber vor allem an seinen körperlichen Gegebenheiten arbeiten. „Nach anderthalb Jahren Pause, war es vom Fitnessstand her schon schwer wieder reinzukommen“, berichtet der Neuzugang.

„Verletzungsfrei zu bleiben ist für mich natürlich das A und O“

Und dennoch ist er trotz urlaubsbedingtem Ausfall und erst zwei Kurzeinsätzen über 45 Minuten in zwei Testspielen, zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung. „Es macht richtig Spaß und die Jungs sind alle super drauf. Einfach schön wieder Mannschaftssport betreiben zu können und nach den Einheiten auch noch einmal länger zusammen zu sitzen mit den Mitspielern“, erzählt Vennhoff.

Abschließend sagt er noch: „Verletzungsfrei zu bleiben ist für mich natürlich das A und O. Zudem will ich einfach Spaß haben und hoffe, dass das mit dem Fußballspielen noch ein bisschen anhält und Corona uns nicht wieder ein Strich durch die Rechnung macht.“

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