Julian Schrief (M.) ist nach seiner Verletzungspause wieder eine Option für das Spiel am Wochenende. © Blanka Thieme-Dietel
Handball: Oberliga

Rückkehrer Schrief: Jetzt beginnt die heiße Phase für den HSC Haltern-Sythen

Nach vier Spielen konnten die Oberliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen noch keine Punkte auf ihrem Konto sammeln. Rückkehrer Julian Schrief könnte der Mannschaft am Samstag helfen, das zu ändern.

Den Saisonstart hat sich das Team von Trainer Gerard Siggemann mit Sicherheit anders vorgestellt. Nach vier Spielen stehen die Oberliga-Handballer mit 0:8-Punkten am Ende der Tabelle.

Allerdings spielten sie zum einen in den ersten vier Spielen unter anderem gegen die aktuellen Plätze eins bis drei in der Liga. Zum anderen konnte der HSC keines seiner bisherigen Saisonspiele mit der kompletten Mannschaft bestreiten.

Neben Michel Sorg und Tobias Spiekermann ist auch Rückraum-Spieler Julian Schrief längerfristig ausgefallen. Er hatte sich im ersten Saisonspiel gegen den VfL Eintracht Hagen II eine Kapselverletzung im linken Knie zugezogen.

Schrief trainiert wieder voll mit

„Ich wollte einen hohen Parallelpass in der Luft fangen und ein Gegenspieler wollte den Ball abfangen und ist mir blöd vor das Knie gelaufen“, erinnert sich Schrief.

Die nächsten drei Spiele musste er dementsprechend auf der Tribüne Platz nehmen. „Wir haben es relativ langsam angehen lassen. Diese Woche ist die erste Woche, in der ich wieder voll mittrainiere“, sagt Schrief.

Sollte die Trainingswoche problemlos verlaufen, rechnet der Leistungsträger mit seiner Rückkehr aufs Spielfeld. Es wäre eine Rückkehr zu einem passenden Zeitpunkt, denn jetzt beginnt eine wichtige Phase für das Team von Gerard Siggemann.

Das Team hofft auf Unterstützung von den Rängen

„Die nächsten vier Spiele sind alle gegen Mannschaften, die knapp vor uns sind. Jetzt geht es um die Punkte“, so Linkshänder Schrief. Der kommende Gegner, TuRa Bergkamen, steht aktuell mit 2:6-Punkten nur minimal besser da als der HSC.

Für das Spiel am Samstag um 19.30 Uhr in der Dreifachhalle am Schulzentrum hofft Julian Schrief auch auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.

„Die Zuschauer peitschen einen immer stark nach vorne. Es macht viel mehr Bock, wenn Stimmung in der Halle ist“, erklärt er. Besonders wenn Mannschaften auf Augenhöhe agieren, könnten die Zuschauer den entscheidenden Vorteil bringen.

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