Lukas Wemhoff brachte den TuS Sythen gegen den SV Schermbeck II vom Punkt in Führung. © Andreas Hofmann
Fußball: Kreisliga A

Trotz langer Überzahl: Sythen verspielt Führung nach ganz schwacher Phase

Rot für den Gegner, Elfmeter und Führungstor: Kurz vor der Halbzeitpause sprach vieles für einen Sythener Sieg. Am Ende konnte der A-Ligist aber froh sein, einen Punkt geholt zu haben.

Für den TuS Sythen markierte die Partie gegen den SV Schermbeck II das vierte ungeschlagene A-Liga-Spiel in Serie. Gewinnen konnte das Team von Trainer Dennis Schulz aber nicht – trotz mehr als 45 Minuten in Überzahl.

„Wir können mit dem Punkt leben“, sagte Schulz nach dem 1:1 gegen die Reserve des SV Schermbeck. Über weite Strecken der ersten Halbzeit war es ein Hin und Her, beide Teams hatten große Chancen, doch beide konnten sie nicht nutzen.

In der 42. Minute hatte Lukas Wemhoff dann die bis dahin größte Gelegenheit – nämlich vom Elfmeterpunkt. Zuvor hatte Schermbecks Keeper Justin Woeste über den Ball getreten, wodurch Sythens Sebastian Hohaus nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Sythens Trainer Dennis Schulz: „Wir können uns bei Bilzer bedanken“

Bevor ihm das gelang, zog Woeste jedoch das letzte Mittel und hielt Sythens Stürmer an seinem Trikot fest. Die Folge: Strafstoß für Sythen und Rot für den Torhüter. Den folgenden Elfmeter verwandelte Lukas Wemhoff souverän (38.).

„Wir kommen dann gut aus der Pause, müssen das 2:0 machen, aber spielen es nicht gut aus“, stellte Schulz fest. Danach wurde der Gegner stärker „und wir ganz schwach“. Dem Sythener Spiel habe es von da an vor allem an Struktur gefehlt. Nach einem langen Ball erzielten die Gastgeber dann in Unterzahl den Ausgleich (65.).

Große Chancen hatte Sythen danach nicht mehr. Vielmehr „können wir uns noch bei Janik Bilzer bedanken“, so Schulz mit Blick auf den letztendlichen Punktgewinn.

Tore: 0:1 Wemhoff (38.), 1:1 Salha (65.)

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert