TuS Haltern gegen RW Deuten: Viele Verlierer beim Derby - und nur ein Gewinner

Redakteur
Während des Spiels hatten die Spieler von RW Deuten mehrmals Grund zum Jubeln. Nach dem Abpfiff gab es aber keinen Jubel mehr – trotz eines späten Ausgleichs.
Während des Spiels hatten die Spieler von RW Deuten mehrmals Grund zum Jubeln. Nach dem Abpfiff gab es aber keinen Jubel mehr - trotz eines späten Ausgleichs. © Andreas Hofmann
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Keiner der Beteiligten freute sich nach dem Abpfiff des Westfalenliga-Derbys zwischen dem TuS Haltern am See und RW Deuten. Weder die Halterner, die trotz eines 0:3-Rückstandes noch einen Punkt holten, noch die Rot-Weißen, die sich mit dem letzten Tor des Tages einen Zähler sicherten.

Der einzige Gewinner dieses Unentschiedens war der neutralen Zuschauer – wenngleich die Kulisse für ein solches Spiel mit 130 Zuschauern enttäuschte.

Die Deutener müssen sich ankreiden lassen, dass sie ein Spiel aus der Hand gegeben haben, welches eigentlich schon entschieden war.

Dass man nach einem Remis und sieben Niederlagen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt, das ist nachvollziehbar. Der Einbruch nach dem 1:3 durch Halterns Paul Keller vom Elfmeterpunkt aber nicht.

Genauso ist es nicht zu begreifen, dass die TuS-Spieler erst nach 65 Minuten aufwachten – in einem Derby gegen den direkten Tabellennachbarn, wohlgemerkt. Das 4:4 hat auf beiden Seiten nur Verlierer hervorgebracht.

Beide Teams treten auf der Stelle und werden in den kommenden Tagen viel Aufarbeitung vor sich haben. Die gute Nachricht für beide: Sinsen (Platz 13) hatte spielfrei, Rödinghausen II (Platz 12) hat verloren. Die Nichtabstiegsplätze bleiben in Schlagdistanz.