Fußball

Außenbahnspieler des FC Nordkirchen verletzt sich in letzter Sekunde – und bangt ums Topspiel

Ein Spieler hat sich beim FC Nordkirchen in der allerletzten Aktion gegen den TuS Eichlinghofen verletzt. Jetzt hofft der Außenbahnspieler, schnell wieder fit zu sein.

Es sind echte Topspiel-Wochen, die vor dem Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen in der kommenden Zeit stehen. Erst geht es am Sonntag um 15 Uhr (Am Schloßpark, Nordkirchen) gegen Mengede 08/20 zum absoluten Spitzenspiel, am Donnerstag danach wartet mit dem TuS Hiltrup ein Westfalenligist im Kreispokal auf das Team von Mario Plechaty.

„Natürlich sind das Spiele, die nochmal etwas mehr Bock machen. Auf die man sich vielleicht noch etwas mehr freut“, erklärt Roman Humenscheimer, Außenbahnspieler beim FCN. „Topspiele sind immer geil. Du merkst, dass in der Mannschaft noch etwas mehr Feuer drin ist, dass alle etwas motivierter sind.“ Deshalb ist es aber doppelt unglücklich, dass sich die Nummer 23 gerade jetzt verletzt hat.

„Es war die allerletzte Situation gegen Eichlinghofen und ich wollte noch einmal in den Strafraum starten, legte dann Ball etwas zu weit vor und wurde dann abgegrätscht. Der Gegenspieler hat zwar schon auch den Ball getroffen, aber eher noch mich“, so Humenscheimer, der dann mit dem Schlusspfiff verletzt vom Platz musste.

„Noch weiß ich nichts Genaueres. Ich werde mich heute mal auf die Liege beim Physio legen und dann mal gucken, was es ist. Ich hoffe echt, am Sonntag wieder dabei zu sein“, sagt der Nordkirchener am Dienstag. Generell ist es für Humenscheimer aktuell eher eine Bezirksliga-Saison zum Vergessen. Vor dem ersten Duell mit Waltrop wurde er krank, die Woche vor Eichlinghofen trainierte er verletzungsbedingt nicht mit. In beiden Spielen wurde er deshalb erst spät eingewechselt.

„Das ist ja auch absolut richtig. Wer nicht trainieren kann, spielt nicht“, weiß auch die Nummer 23. Dabei ist die bessere Personalsituation eigentlich ein Vorteil für den Offensivmann. In der vergangenen Saison hatte der Bezirksligist so viele Verletzte auf dem Zettel, dass Roman Humenscheimer von der geliebten Position vorne rechts auf die eher ungeliebte Rechtsverteidiger-Stelle ausweichen musste. Mit Nico Plechaty und Dennis Seifert sind nun aber zwei fitte Spieler für diesen Platz im Kader.

Roman Humenscheimer freut sich auf das Topspiel

Und auch sonst kann der Nordkirchener bisher mit der Saison seines Teams sehr zufrieden sein: „Beide Partien waren sehr schwer. Gerade Teutonia war wirklich stark, aber wir haben das trotzdem gut gemacht. Wir sind geduldig geblieben und haben dann unsere Tore gemacht. Am Ende haben wir beide Spiele sicher völlig verdient gewonnen.“

Eben das dürfte vor dem Spitzenspiel gegen Mengede nun ordentlich Mut geben. „Es ist immer wichtig, dass man trotz der Anspannung vor so einem Spiel die Lockerheit bewahrt. Die Saison ist lang und wird sicher nicht am Sonntagabend entschieden sein“, weiß Humenscheimer.

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier