Nils Dornhege vom SV Südkirchen wurde das zweite Mal an seiner Nase operiert. © Sebastian Reith
Fußball

Dritte OP nach Nasenbeinbruch: Ist für Nils Dornhege dieses Mal alles gut verlaufen?

Zum zweiten Mal musste Nils Dornhege nach seinem Nasenbruch an seiner Nase operiert werden. Dem Spieler des SV Südkirchen ist etwas passiert, das nur wenige Menschen erwischt.

Am 12. März wurde Nils Dornhege vom Fußball-B-Ligisten SV Südkirchen das zweite Mal an seiner Nase operiert. Er hofft, dass das die letzte Operation nach seinem Nasenbeinbruch im vergangenen Oktober war – wie bei der vorherigen auch.

„Es gab keine Komplikationen bei der OP, aber das haben die Ärzte beim letzten Mal auch gesagt“, so Dornhege. Nach einem Zweikampf im vergangenen Oktober war seine Nase gebrochen, kurz danach wurde sie operiert, aber heilte nicht wie gewünscht.

Der Südkirchener bekam nicht richtig Luft, denn seine Nasenscheidewand war zu weit nach links gebogen. „Wie das passiert ist, haben die Ärzte keine Ahnung. Das kann durch eine falsche Bewegung, im Schlaf oder einfach so passieren. Sie sagten, dass das bei einem von zehn passiert – doof gelaufen.“

Jetzt ist die Nasenscheidewand aber wieder gerade und Dornhege hat die Schiene rausbekommen. „Ich kriege wieder gut Luft. Die Nase ist noch angeschwollen, aber ist gut zusammengewachsen und verheilt. Es hat den gewünschten Erfolg gebracht.“

Dornhege ist in seiner ganzen Karriere noch nichts Ernsthaftes passiert

Der 23-Jährige hofft, dass das auch so bleibt, aber: „Es kann immer was passieren.“ Bis Ende März wird bei ihm das aber nicht so sein – zumindest sportlich. Insgesamt drei Wochen ohne Sport und sechs ohne Kontaktsport sind angesagt.

Hat er Angst, wenn er wieder Fußballspielen kann? „Da mache ich mir wenig Gedanken. Ich bin 23 und spiele seit 17 Jahren Fußball. Da ist mir noch nie was Ernsthaftes passiert“, ist Dornhege optimistisch.

Er gibt aber zu: „In der Anfangszeit werde ich lieber ein bisschen vorsichtig sei. Ich denke, es wird auch Überwindung kosten, wieder in den Kopfball zu gehen.“

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch