Die JSG NordSüdCap ist nach der Corona-Pause zurück. © Eleftherios Zavrakidis Herrero
Fußball

JSG NordSüdCap ist zurück aus der Corona-Pause – und hat ein ungewöhnliches Problem

Nach Corona-bedingter Pause dürfen sich die Mannschaften der JSG NordSüdCap wieder in Turnieren messen. Für die Vorbereitung hofft die Jugendspielgemeinschaft noch auf Unterstützung.

Der Spaß am Sport steht an erster Stelle: In der Jugendspielgemeinschaft der Nordkirchener Vereine sollen Kinder und Jugendliche an den Mannschaftssport Fußball herangeführt werden. Über 200 junge Spielerinnen und Spieler treffen sich hier regelmäßig. Gerne würde die JSG mehr Kindern Fußball bieten, kann dies aber derzeit nicht leisten.

Denn der JSG mangelt es an helfendem Personal. Für die Trainingsstunden sucht die JSG NordSüdCap noch freiwillige Unterstützung im Trainerteam.

Um den Jugendfußball möglich zu machen, haben sich die Vereine aus Nordkirchen, Südkirchen und Capelle zusammengeschlossen. In der JSG sind 13 Mannschaften vertreten, die sich in Altersgruppen von vier bis 18 Jahren aufteilen. „Wir haben einen guten Zulauf an Kindern und suchen daher im unteren Bereich nach Verstärkung“, erklärt David Handrup, Fußball-Vorsitzender des FC Nordkirchen. Vor allem die Trainer der U6 und U7 freuen sich über neue Helfer.

JSG NordSüdCap hat den Spielbetrieb wieder aufgenommen

Seit den Sommerferien findet der Spielbetrieb in der JSG wieder statt. Davor war Corona-bedingt nur das Training möglich – und das nur unter strengen Auflagen. Die Pandemie konnte die jungen Fußballerinnen und Fußballer nicht daran hindern, regelmäßig auf den Platz zu kommen.

„Für die Kleinen ist das Laufen und das Kicken am wichtigsten“, so JSG-Geschäftsführer Rüdiger Willms. Neben seiner Aufgaben im Leitungsgremium trainiert er die Mannschaft der U10. Dass die Spiele ausfallen mussten, sei ärgerlich, aber nicht weiter schlimm. Das Wichtigste sei letztendlich der Spaß am Sport und somit das Training.

Nach der Pandemie-Pause gab es in der JSG einen regelrechten Ansturm. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Helfern, schließlich wollen wir niemanden wegschicken“, so Handrup. Dabei wird nicht nur für die Trainerteams gesucht: Auch auf Auswärtsfahrten, bei der Turnier-Organisation oder bei Verwaltungsaufgaben gäbe es genug zu tun.

„Nach den Ferien haben wir hier die meisten Neuzugänge“, überlegt Willms, „da bringen die Kleinen oft Freunde mit zum Training. Manche bleiben dann, manche hören auf. Wir haben hier immer ein reges Hin und Her.“

Fortbildungen für angehende Trainer

Sowohl die Arbeit als Trainer als auch die Stellen in den anderen Bereichen sind rein ehrenamtlich. Als Ersatz für die Bezahlung werden den Trainern Lehrgänge angeboten, um ihren Übungsleiterschein zu erhalten. Diese C-Lizenz ist für das Training von Mannschaften bis zur A-Jugend ausreichend und schult die Betreuer in den Grundkenntnissen der Trainingslehre, wie zum Beispiel dem Vermeiden von Verletzungen im Training.

Um sich im Bereich Jugendfußball zu betätigen, müsse man kein Profi sein. Die Trainerstellen nehmen circa acht Stunden in der Woche ein – die anderen Hilfstätigkeiten sind weniger zeitaufwändig. Wer Interesse hat und sich engagieren möchte, kann sich entweder beim JSG-Vorstand oder bei Geschäftsführer Rüdiger Willms melden (0175/4743404).