Mario Plechaty steht auch in der kommenden Saison in der Verantwortung beim FC Nordkirchen. © Matthias Henkel
Fußball

Mario Plechaty verlängert beim FC Nordkirchen – Verein hofft auf den Dominoeffekt

Mario Plechaty trainiert auch in der kommenden Saison den FC Nordkirchen. Es ist bereits die dritte Zusage für die neue Saison. Der FCN hofft nun auf einen Dominoeffekt.

Mario Plechaty und der FC Nordkirchen werden auch in der kommenden Saison die Zusammenarbeit fortsetzen. Der Trainer und der Fußball-Bezirksligist gehen dann in ihre dritte gemeinsame Spielzeit. Von der Verlängerung des Trainers erhofft sich nicht nur der Verein einen Dominoeffekt – die ersten Steine sind sogar schon gefallen.

Eigentlich, so teilte es David Handrup mit, sei die Verlängerung schon in der vergangenen Woche erfolgt. „Wir wollten das aber nicht vor dem Kemminghausen-Spiel bekanntgeben“, sagte der Fußballvorsitzende des FCN.

Mario Plechaty fühlt sich beim FC Nordkirchen wohl

Die Nordkirchener Verantwortlichen zeigten sich froh über den eingeschlagenen Weg: „Die jungen Spieler haben sich super entwickelt und wir haben eine schlagfertige Truppe zusammengestellt“, sagte Handrup und hob den Verdienst des Trainers besonders hervor: „Mario macht trotz der Corona-Zeit echt gute Arbeit. Deswegen wollen wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“

Plechaty selbst betonte, sich am Schlosspark extrem wohlzufühlen. „Ich will hier etwas aufbauen“, meinte der Trainer. „Ich habe eine tolle Truppe bekommen, was sicher nicht einfach war. Ich freue mich sehr, dass der Verein auf mich zugekommen ist.“

Der Coach freute sich ebenfalls darüber, dass der Verein bereits mit Lars Rustige verlängert hatte. Nun folgt der Trainer – und es gibt gleich die nächste Zusage für die neue Saison: Auch Nils Venneker wird beim FCN bleiben. Der Kapitän hatte schon angekündigt, seinem Trainer treu bleiben zu wollen.

Nils Venneker (l.) hatte schon angekündigt beim FC Nordkirchen bleiben zu wollen. Jetzt ist seine Zusage für die neue Saison offiziell.
Nils Venneker (l.) hatte schon angekündigt beim FC Nordkirchen bleiben zu wollen. Jetzt ist seine Zusage für die neue Saison offiziell. © Nico Ebmeier © Nico Ebmeier

Das Trio soll aber erst der Anfang sein. „Die Spieler wollen wissen, wer Trainer ist“, sagt Plechaty – die Grundvoraussetzung für Verlängerungen. „Daher habe ich mich früh für die Zusage entschieden. Für mich ist es wichtig, dass die Mannschaft möglichst zusammenbleibt.“

Die Mannschaft solle höchstens punktuell verstärkt und „zu 95 Prozent zusammenbleiben“ (Plechaty). Die verkündeten Personalentscheidungen sind also durchaus strategisch zu verstehen. Der FC Nordkirchen hofft auf einen Dominoeffekt: Weite Teile des Kaders sollen früh ihre Zusage für die neue Saison geben.

Corona-Pandemie erschwert die Bedingungen

Die Grundvoraussetzungen dafür sind in dieser Saison besser als in der vergangenen. „Dieses Jahr fühlen sich alle superwohl und es passt einfach“, sagt Plechaty. In der vergangenen Saison hatte es zwischen den Zeilen den ein oder anderen Misston gegeben, in dieser Spielzeit ist das anders. Allerdings waren wegen der Corona-Pandemie die Voraussetzungen schlechtere, da beispielsweise keine Mannschaftsabende veranstaltet werden konnten.

In dieser Saison und in Zukunft soll das besser werden. „Ich bin sicher nicht der Messias“, meint Plechaty, „aber ich glaube, dass der Verein und ich noch einiges bewirken können, auch wenn es nicht dieses Jahr sein muss.“ Immerhin können der FCN mit jeder Mannschaft der Liga mithalten, ist sich Plechaty sicher. Beweisen will der FC Nordkirchen das wieder am Sonntag (15 Uhr). Dann kommt der FC Castrop-Rauxel in den Schlosspark.

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel