Trainer Tobias Temmann und der FC Nordkirchen II erlebten, wie ein Gästespieler vom Birati Club Münster während des Spiels zusammenbrach. © Sebastian Reith
Fußball

Nach Spielabbruch wegen kollabiertem Spieler: „Ich habe sehr viel Respekt für den FC Nordkirchen“

Beim Spiel zwischen der zweiten Mannschaft des FC Nordkirchen und Birati Club bricht ein Spieler der Münsteraner zusammen. Jetzt äußert sich der Birati zum Vorfall.

Als beim Spiel in der Fußball-Kreisliga B zwischen der Reserve des FC Nordkirchen und dem Birati Club Münster ein Spieler der Gastmannschaft kollabiert, ist der Schock groß. Wenige Tage nach dem traumatischen Vorfall äußert sich der Birati Club zu den Vorkommnissen.

Das Wichtigste zuerst: Dem Spieler geht es besser. „Er konnte mittlerweile das Krankenhaus verlassen“, teilte Norbert Krevert, Fußball-Kreisvorsitzender in Münster und Leiter der Staffel B3, mit. „Dem Spieler geht es besser, er ist mittlerweile zu Hause“, bestätigte auch Zana Hagu, Trainer der Münsteraner.

Beim Birati-Spieler stehen noch Untersuchungen aus

Was genau der Spieler von Birati hat, steht noch nicht fest. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. „Er konnte nicht viel reden, aber er hat wohl Herzprobleme“, so Hagu. An Fußball ist für den Spieler in nächster Zeit auf keinen Fall zu denken.

Der Zusammenbruch des Spielers war auch für Birati-Trainer Hagu ein Schock, wie er sagt. „Das war sehr schwierig für uns“, sagt er. „Die meisten unserer Spieler wollten nicht mehr weiterspielen. Ich bin persönlich sofort zum Schiedsrichter gegangen und habe mit besprochen, dass wir abbrechen.“

Der FC Nordkirchen stimmte dem ohne zu zögern zu. „Etwas anderes kam für uns nicht infrage“, sagte David Handrup, Sportlicher Leiter des FC Nordkirchen. Hagu betonte und lobte, wie vorbildlich die Gastgeber verhalten hätten. „Ich habe sehr viel Respekt für sie. Sie haben uns in der Situation sehr geholfen“, so der Birati-Coach.

„Respekt für den FC Nordkirchen“

Weiter berichtet Hagu: „Sie haben mehrmals nachgefragt und sich nach dem Zustand des Spielers erkundigt“ – ein Verhalten, das er zwar erwartet habe, dennoch seine Dankbarkeit zeigte. „Ich habe nichts als Respekt für den FC Nordkirchen“, wiederholte Hagu.

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel