Fußball

Rückkehrer vom Lokalrivalen des SV Südkirchen spielt auf komplett neuer Position und trifft

Zur aktuellen Saison kehrte ein Spieler zum SV Südkirchen zurück. Für den B-Kreisligisten kickt er nun auf einer komplett anderen Position – erzielte im zweiten Spiel aber gleich einen Treffer.

Mit dem 7:0-Sieg über den FC Mecklenbeck hat der SV Südkirchen die richtige Antwort auf die Auftakt-Pleite gegen Saxonia Münster in der Fußball-Kreisliga B gegeben. Einer der Torschützen ist erst im Sommer an den Friedhofsweg zurückgekommen, brilliert aber gleich als Torschütze in gänzlich neuer Position und wirft einen Blick auf das schwere Spiel am kommenden Sonntag.

Fernando Manfredi wechselte im Sommer vom FC Nordkirchen zum SV. Grund für die Veränderung war unter anderem ein Abteilungswechsel bei der Arbeit, der den Zeitaufwand bei einem Bezirksligisten nicht mehr zuließ. Doch nicht nur im Job, auch auf dem Fußballplatz hat Manfredi die Position getauscht.

Der gelernte Außenverteidiger agiert unter Südkirchen-Trainer Michael Luppus sehr viel offensiver. „Ich spiele jetzt auf der Zehn“, verrät Manfredi: „Die beiden Rollen kann man eigentlich nicht wirklich miteinander vergleichen, aber es macht auf jeden Fall Spaß.“

Vergnügen hat ihm sicherlich auch sein erster Pflichtspiel-Treffer im blauen SV-Trikot gemacht. Gegen den FC Mecklenbeck setzte Manfredi in der 88. Minute mit dem 7:0 den Schlusspunkt. „Ich habe den Ball in unserer Hälfte bekommen und tief auf Marvin Schulz gespielt“, beschreibt er die Entstehung: „Ich bin dann direkt durchgesprintet, bekomme den Ball von Marvin zurück und haue ihn oben rechts rein.“ Ein Traumtor also? „Ja, der war schon gar nicht schlecht“, meint Manfredi bescheiden.

Bis dahin war es allerdings ein härteres Stück Arbeit, als das klare Ergebnis vermuten lässt. „Wir brauchen irgendwie immer die erste Halbzeit, um richtig ins Spiel zu finden“, rätselt Manfredi, „dann wurde der Trainer in der Pause mal lauter und wir haben anschließend das umgesetzt, was wir von Anfang an machen wollten.“

Nach dem Seitenwechsel spielte Südkirchen wie ausgewechselt und schraubte die knappe 1:0-Führung noch ordentlich in die Höhe.

Südkirchen trifft am Sonntag auf den Werner SC II

Ein ähnlich einseitiges Spiel wird es am Sonntag (12.30 Uhr, Kunstrasen Lindert in Werne) bei der zweiten Mannschaft des Werner SC wohl nicht. „Bis auf ein paar Spieler, die aber sehr gut kicken können, kenne ich die Mannschaft nicht“, weiß Manfredi nicht so richtig, was ihn erwartet. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen steht der WSC allerdings auf dem zweiten Platz – Südkirchen sollte von Beginn an wach sein.

„Wenn wir das umsetzen, was wir in der zweiten Hälfte gegen Mecklenbeck gezeigt haben, dann müssen wir uns vor niemandem verstecken“, ist Manfredi zuversichtlich.

Er wünscht sich, dass seine Mannschaft die erste Halbzeit nicht ein weiteres Mal verschläft und fordert: „Wir dürfen nicht nervös sein. Die Laufarbeit und Aggressivität müssen stimmen. Wenn wir das schaffen, bin ich zuversichtlich, dass wir die drei Punkte mitnehmen.“

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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