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BVB baut Vorsprung trotz Nullnummer aus

Das perfekte Unentschieden

Am Samstag um 17.22 Uhr war die Dortmunder Welt wieder in Ordnung. Der BVB hatte seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf nun zwölf Punkte sogar noch ausgebaut – einen Tag nach einem 0:0 im 137. Revierderby gegen den FC Schalke 04, das sich für alle Dortmunder anfühlen musste wie eine Niederlage.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 06.02.2011 / Lesedauer: 2 min
BVB baut Vorsprung trotz Nullnummer aus

Eine Schlüsselszene: Mario Götze (r.) hat Manuel Neuer umkurvt, trifft nach einer schnellen Drehung aber Sekunden später nur den Außenpfosten des Schalker Tores.

Nach einem überaus einseitigen Derby, das in punkto Spielkultur und Laufbereitschaft einen Klassenunterschied zwischen beiden Revierrivalen offenbarte, glichen sich die Reaktionen: „Wir haben vieles richtig gemacht“, meinte zum Beispiel Kevin Großkreutz (22). „Nur der Ball wollte nicht ins gegnerische Tor.“ Dort stand mit Schalkes Manuel Neuer (24) der herausragende Spieler an diesem Abend – und auch der einzige auf Schalker Seite, der Bundesligareife nachweisen konnte. „Manuel“, sagte BVB-Verteidiger Mats Hummels (22), „ist der beste Torwart der Welt. Das ist gut für Deutschland, aber in diesem Fall schlecht für uns.“

21:6 Torschüsse verzeichneten die Statistiker nach einer Partie, in der der BVB durch Jakub Blaszczykowski (6./21.), Mario Götze (3./84.)) und Lucas Barrios (35./51.) sechs glasklare Chancen herausspielte – eine Parallele zum Heimspiel zuvor gegen Stuttgart (1:1). Schalke hatte nur eine Szene, als nach Jurados Lupfer Lukasz Piszczek den Ball von der Linie kratzte (77.). Jürgen Klopp hatte trotz des BVB-Chancenwuchers ruhig geschlafen. „Wir wissen“, meinte Dortmunds Trainer, „wie wir uns in der Zone bewegen müssen, um Torchancen zu kreieren. Damit können wir aus diesem Spiel viel mehr mitnehmen als der Gegner. Die wussten schon vorher, dass sie einen guten Torwart haben.“

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