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BVB reist mit nahezu voller Kapelle nach Mainz - Wirbel um Sancho

Borussia Dortmund

Der BVB reist ohne Personalsorgen zum Spiel nach Mainz. Die Länderspiel-Pause nutzte die Borussia, um vor dem Jahresendspurt „die Sinne zu schärfen.“ Wirbel gibt es um Jadon Sancho.

Dortmund

, 22.11.2018
BVB reist mit nahezu voller Kapelle nach Mainz - Wirbel um Sancho

Der „Bleacher Report“ hatte am Donnerstag berichtet, Sanchos Ex-Klub Manchester City habe sich beim Wechsel des Engländers zum BVB vor 15 Monaten ein so „Matching Right“ garantieren lassen. © imago

Bei Borussia Dortmund hat sich die Personallage deutlich entspannt. Zwei Wochen lang hat Lucien Favre hinter verschlossenen Türen trainieren lassen, nur unterbrochen durch den Test beim Drittligisten Sportfreunde Lotte (3:2). Einige zuletzt verletzte und angeschlagene Akteure wie Manuel Akanji (Hüfte) und Abdou Diallo (Zerrung der Adduktoren) fehlten dort noch. Für die Bundesliga-Fortsetzung bei Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) aber kann der Schweizer Trainer mit seiner Stamm-Innenverteidigung der ersten Saisonwochen planen.

Diallos Einsatz noch offen

„Alle haben trainiert, alle sind fit“, meinte der 61-Jährige – mit der einen Ausnahme Marcel Schmelzer. Der ehemalige Kapitän hat nach überstandenem Knochenödem allerdings in dieser Woche schon Teile des Teamtrainings mitgemacht und hofft, noch vor Weihnachten auf den Platz zurückzukehren.

BVB reist mit nahezu voller Kapelle nach Mainz - Wirbel um Sancho

Abdou Diallo (l.) verletzte sich im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Gegen seinen Ex-Klub Mainz könnte er sein Comeback geben. © imago

Dass Favre Diallo bei dessen Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein gleich wieder in die Startelf beordert, darf allerdings bezweifelt werden. Dringender Handlungsbedarf besteht innen in der Viererkette nicht.

„Wir wissen, was uns erwartet.“

Personal und auch taktische Ausrichtung bleiben wie immer bei Favre auch diesmal ein gut gehütetes Geheimnis. Mainz hat zuletzt im eher aus der Mode gekommenen 4-4-2 mit Raute zwei Liga-Spiele in Serie gewonnen und sowohl beim 2:1 gegen Bremen als auch beim 3:1 in Freiburg positiv überrascht. Auf das ungewöhnliche System des Gegners und einen Kontrahenten mit viel Selbstvertrauen sei man eingestellt, so Favre. „Wir wissen, was uns erwartet.“

Klar ist, dass es wieder einige Härtefälle bei der Benennung des 18er-Kaders geben wird. „Das gehört dazu, wenn ein Kader so groß ist.“ Favre wird nicht müde, dies stetig zu wiederholen. Das könnte in den kommenden Wochen auch für die Bewertung der Tabellensituation gelten. „Wir waren auch vor dem Bayern-Spiel Tabellenführer“, meinte Sportdirektor Michael Zorc. Und es gäbe keinen Grund, an der Herangehensweise etwas zu verändern. „Wir können aus dem Sieg gegen Bayern Selbstbewusstsein ziehen, aber wir haben auch in diesem Spiel Probleme gehabt. Gerade jetzt, wo viel Lob kommt, kann es nicht schaden, die Sinne nochmals zu schärfen.“

Erst-Verhandlungsrecht für Jadon Sancho?

Die Rückkehr in den Bundesliga-Betrieb begleiten erneute Gerüchte um die Zukunft von Jadon Sancho. Der „Bleacher Report“ hatte am Donnerstag berichtet, Sanchos Ex-Klub Manchester City habe sich beim Wechsel des Engländers zum BVB vor 15 Monaten ein so genanntes „Matching Right“ garantieren lassen. Der BVB müsse demnach bei einem Weiterverkauf Sanchos zunächst immer Manchester City über das Angebot informieren.

Die Citizens hätten dann das Recht, ein Angebot in gleicher Höhe abzugeben und hätten zudem das Erst-Verhandlungsrecht mit dem Spieler. Wie zu erwarten war: BVB-Sportdirektor Michael Zorc wollte den Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts nicht kommentieren. „Zu Vertragsinhalten“, meinte Zorc mit unbewegter Miene, „sagen wir bekanntlich nie etwas.“

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