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Fans reagieren mit Humor, Trotz und Kreativität

Dembélé-Trikot, und nun?

Die Transfer-Posse ist vorbei. Ousmane Dembélé ist endlich in Barcelona - und der BVB um bis zu 148 Millionen Euro reicher. Eine tolle Rendite und der starke Saisonstart lassen den jungen Franzosen in Dortmund schnell vergessen. Zurück bleibt etwas, das die meistens Fans nicht mit Stolz erfüllt: Das Trikot von Ousmane Dembélé mit der Rückennummer 7. Wir beantworten dazu 7 Fragen.

DORTMUND

, 30.08.2017 / Lesedauer: 3 min
Fans reagieren mit Humor, Trotz und Kreativität

Trikot wegschmeißen ist keine Option: Die BVB-Fans reagierten mit Humor auf den Dembélé-Transfer.

1. Was tun damit?

Einfach wegschmeißen, verbrennen, wie in einem Post vorgemacht, für die Gartenarbeit nehmen. Oder neugestalten? Vorgemacht von BVB-Fans am Samstag beim 2:0 gegen Hertha BSC. Ihre Trikots mit dem Schriftzug Dembélé wurden kurzerhand mit dem Zusatz „Wer ist?“, „Who the fuck is“ oder „148.000.000“ versehen. Die Fans nehmen es mit Trotz, Humor und Kreativität. Auch Sie waren kreativ? Dann schicken Sie uns Ihre Version des Dembélé-Trikots an bvb-extra@mdhl.de

Creative. pic.twitter.com/yT4BMhv45z

— David Schæfer (@dschaefer93)

 

2. Was sagt der BVB?

Wie häufig das Dembélé-Trikot verkauft wurde, verrät der BVB nicht. „Wir wollen keine interne Konkurrenz schaffen“, sagt BVB-Sprecher Daniel Stolpe. Als Verkaufsspitzenreiter werden die Trikots von Reus und Aubameyang gehandelt. Und dann könnte auch schon das Leibchen von Ousmane Dembélé folgen. „Ich kann nur sagen, das Trikot war kein Ladenhüter“, so Stolpe. Natürlich hat er auch eine private Meinung zum Trikot: „Wegschmeißen würde ich es nicht.“

 

3. Warum ist ein Trikot so besonders?

Ein Blick auf den Namenszug auf dem Rücken zeigt, wer’s zum Publikumsliebling geschafft hat. Auf der einen Seite zählen für die Fans Erfolg und Tore. Andererseits spielen Leidenschaft oder Schrägheit des Spielers eine wichtige Rolle. Oder alles zusammen. Auf Marco Reus treffen wohl die meisten Punkte zu. Aber wir sprechen ja über Dembélé.

 

4. Was gibt’s bei Ebay?

So gut wie neu, nur einmal getragen. Original vom BVB-Store, Flock mit der Nummer 7 – das Dembélé-Trikot. Preis 22 Euro. Wer’s noch etwas günstiger mag, sollte beim Auswärtstrikot zuschlagen. Kostet 15 Euro. Verkaufen lohnt sich also nicht wirklich, Ousmanes Hemd wird verramscht, der Originalpreis lag zuletzt bei 89,95 Euro.

 

5. Wer verkauft wie viele Trikots?

Manchester United soll aktuell als Spitzenreiter 2,85 Millionen Trikots verkauft haben, gefolgt von Real Madrid (2,29) und dem FC Barcelona (1,98). Deutscher Spitzenreiter ist der FC Bayern mit 1,5 Millionen. Der BVB verkaufte 300.000 Stück, das war allerdings in der Saison 2012/13.

 

6. Beflockung entfernen?

Bloß nicht, vor allem keine Lösungsmittel einsetzen. „Das ist eine Katastrophe bei solch großflächigen Aufdrucken“, erklärt Susanne Dankowski, Geschäftsführerin von Teamsport Philipp. Das ruiniert das Trikot.

 

7. Etwas Gutes tun?

Rolf Arnd Marewski, der 1. Vorsitzende des 2011 gegründeten Fördervereins Borussia Commondale Football Club und Leiter des Dortmunder Fanprojekts, hat eine Idee. „Die Kinder in Südafrika tragen gerne die Trikots von Dembélé. Es wäre doch Quatsch, die Trikots wegzuschmeißen.“ Lieber spenden! Der Verein kümmert sich um den Transport. Ein 20 Kilo-Paket kostet immerhin 95 Euro. Wer also sein Dembélé-Trikot südafrikanischen Kindern vermachen möchte, der schickt eine Mail an: info@borussiacommondale.de.

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