Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Pierre-Emerick Aubameyang setzt sich die Krone auf

BVB-Spieler der Saison

Drei Wünsche habe er für die Saison, sagte Pierre-Emerick Aubameyang vor zehn Monaten an einem sonnigen Abend im Trainingslager des BVB in Bad Ragaz. Zwei sind in Erfüllung gegangen für den 25-jährigen Gabuner in seiner bisher stärksten Saison bei Borussia Dortmund. Sie haben ihn zum BVB-Spieler der Saison 2014/15 gewählt.

DORTMUND

, 03.06.2015
Pierre-Emerick Aubameyang setzt sich die Krone auf

Er hebt ab und landet sicher auf zwei Füßen: Pierre-Emerick Aubameyang feiert seine Tore gerne mit einem Salto. Grund dazu hatte der "Spieler der Saison" häufig in der abgelaufenen Spielzeit.

„Ich wünsche mir, dass wir einen Titel gewinnen mit der Mannschaft“, sagte Aubameyang damals. Das ist nicht gelungen. „Und für mich persönlich, dass ich viel spiele, mehr Tore und mehr Assists beitragen kann. Und ich möchte mehr am Kombinations- und Passspiel im Team teilnehmen.“ Das wiederum hat beides geklappt.

Mit großer Mehrheit gewählt

Weil der Torjäger fast als einziger der schwarzgelben Borussen mit den Leistungen der abgelaufenen Saison rundum zufrieden sein kann, verwundert es keineswegs: Die Besucher dieses Portals und die Hörer von Radio 91.2 wählten Aubameyang mit großer Mehrheit zu Borussia Dortmunds „Spieler der Saison“, einer gemeinsamen Aktion mit Partner Evonik. Als Würdenträger tritt er in einen Kreis illustrer Kicker ein: Die Vorgänger heißen Nuri Sahin (2011), Mats Hummels (2012), Robert Lewandowski (2013) und Marco Reus (2014).

Jetzt lesen

„Es ist ein Traum, Fußballer zu sein“, sagt Aubameyang. Man merkt es ihm an. Ob beim Training, wo er seine Lebens- und Spielfreude auch gerne mal so ausufernd auslebt, dass ihn die Trainer wie einen Schuljungen zur Ernsthaftigkeit ermahnen müssen. Oder bei seinem Torjubel, wenn er zum Salto ansetzt und jede Hundertstel Sekunde genießt, die er im Rampenlicht steht.

Leistung stimmt

Aubameyang, der als Gründe für sein schillerndes Outfit und Auftreten Michael Jackson und seine Eltern anführt, steht auf Ruhm, Bling-Bling und schnelle Autos. Und weil er das so offen zugibt und damit sogar kokettiert, hat auch niemand Schwierigkeiten mit dem extrovertierten Gehabe. Solange die Leistung stimmt.

In diesem Punkt kann „Auba“ auf gute bis sehr gute Zahlen verweisen. 16 Treffer in der Bundesliga, fünf im DFB-Pokal, drei in der Champions League sind es geworden, also sogar mehr als die „20 Tore“, die er im Sommer angekündigt hatte – einer Aussage, bei der die BVB-Verantwortlichen gleich Sorgen bekamen, dass ihm diese als leicht größenwahnsinnig noch um die Ohren gehauen werde.

Trefferquote hat Wort gehalten 

Aber Aubameyang hat nicht nur mit der Trefferquote Wort gehalten. Als zentraler Stürmer avancierte er zur unangetasteten Stammkraft, trotz hochkarätiger und teurer Neuzugänge. Als Fußballer verbesserte er sich enorm, auch was Laufwege und Kombinationen angeht. Als Anspielstation war er deutlich präsenter. Pierre-Emerick Aubameyang ist sicher die positivste Entwicklung und Überraschung der Spielzeit 2014/15 beim BVB.

In keinem schwarzgelben Jahresrückblick wird sein Jubel mit einer Batman-Maske auf dem Kopf fehlen, den er nach seinem Tor im Derby gegen den FC Schalke 04 (3:0) gemeinsam mit seinem Kumpel Marco Reus zelebrierte. Man darf gespannt sein auf die Geste, wenn er in Kürze die Trophäe als „Spieler der Saison“ erhält.

Lesen Sie jetzt