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Weidenfeller-Debüt - Hummels und Schmelzer angeschlagen

Länderspiel gegen England

Es ist keine charmante Statistik für Roman Weidenfeller, aber wohl eine der wichtigsten seiner Karriere. Der Dortmunder Torhüter ist seit Dienstagabend mit 33 Jahren und 105 Tagen der älteste Torwart-Debütant der DFB-Geschichte. Die Sorgenkinder heißen jedoch Mats Hummels und Marcel Schmelzer.

DORTMUND

von Von Florian Groeger

, 19.11.2013
Weidenfeller-Debüt - Hummels und Schmelzer angeschlagen

BVB-Torhüter Roman Weidenfeller debütierte im Länderspiel gegen England mit der Nummer 22.

Beim 1:0 (1:0)-Sieg im Testländerspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion hatte Weidenfeller in den ersten 45 Minuten kaum eine brenzlige Situation zu überstehen. Lediglich nach dem Fernschuss von Steven Gerrard (43.) musste Weidenfeller fliegen – doch der Ball landete auf dem Tornetz. 

Das nötige Glück hatte der 33-Jährige dann in Minute 57: Andros Townsend zog von der rechten Seite aus energisch nach innen. Abschluss. Pfosten! Mehr gab es für den Borussen nicht zu tun. Letztlich war es für Weidenfeller ein unspektakuläres Debüt. Keine Paraden, keine Fehler. "Ich war etwas angespannt, aber die Mannschaft hat mich heute ein Stück weit geführt. Torwartspezifisch war heute nicht so viel zu tun. So kann es weitergehen", sagte Weidenfeller zufrieden.

Bundestrainer Joachim Löw lobte: "Roman ist nicht geprüft worden. Wichtig war aber, dass wir ihn einige Tage unter die Lupe nehmen konnten. Er macht einen sehr reifen und selbstbewussten Eindruck. Auch vor dem Spiel war er ganz ruhig und cool. Im Training hat er einen sehr athletischen und beweglichen Eindruck gemacht."

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Fußball-Testspiel: England - Deutschland 0:1 (0:1)

Beim Debüt von Roman Weidenfeller im Klassiker gegen England zeigte die deutsche Nationalmannschaft, das auch der zweite Anzug sitzen kann.
19.11.2013
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Joachim Löw hatte frühzeitig entschieden: Roman Weidenfeller spielt gegen England.© dpa
Sein Gegenüber Roy Hodgson schickte seine beste Elf zu Beginn auf den Platz.© dpa
Nach Startschwierigkeiten war die DFB-Elf aber die bessere...© dpa
Nach einer Ecke kam Per Mertesacker zum Kopfball...© dpa
...und erzielte das 1:0 für die deutsche Nationalmannschaft.© dpa
Zum Ärger von Englands Kapitän Stephen Gerrard.© dpa
Roman Weidenfeller hatte kaum mal etwas zu tun. Er musste keinen Torschuss abwehren, lediglich einmal trafen die Engländer den Pfosten des von ihm gehüteten Tores.© dpa
Ansonsten: Viele Zeitkämpfe und wenig echte Spielkultur vor allem in der ersten Halbzeit.© dpa
Mario Götze versuchte es zu oft alleine.© dpa
In der zweiten Halbzeit wurde er vor allem im Zusammenspiel mit Marco Reus gefährlicher.© dpa
Joe Hart musste deutlich häufiger eingreifen als Weidenfeller.© dpa
Hier kracht er unglücklich mit Verteidiger-Kollege Smalling zusammen.© dpa
Lars Bender hatte in der ersten Halbzeit die erste kleinere Chance für die deutsche Elf.© dpa
Sein Bruder Sven von Borussia Dortmund bildete mit ihm das Sechser-Gespann.© dpa
Wuchtig, aber wenig erfolgreich: Stephen Gerrard.© dpa
Am Ende obenauf: Mario Götze.© dpa

Dann kam der Schockmoment für BVB-Trainer Jürgen Klopp und alle Dortmunder Fans: Mats Hummels, erst zur Halbzeit für Jerome Boateng eingewechselt, zeigte an, dass er nicht mehr weiterspielen kann.

Er humpelte wenig später mit einer Fußverletzung vom Feld (66.) - Einsatz im Topspiel gegen die Bayern am Samstag (18.30 Uhr) ungewiss. Bereits beim Champions-League-Spiel gegen Arsenal (0:1) musste der Innenverteidiger wegen muskulärer Probleme passen. "Mats hat sich den Fuß verdreht", erklärte Löw."Das ist natürlich nicht sonderlich gut gelaufen. Marcel Schmelzer ist ja auch schon zur Halbzeit rausgegangen", erklärte Weidenfeller. Der BVB-Linksverteidiger hatte, bestätigte Löw, mit Wadenproblemen zu kämpfen. Zudem hat sich BVB-Testspieler Manuel Friedrich nach Informationen der "Bild" im Freundschaftsspiel gegen Paderborn (1:2) am linken Knie verletzt.

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