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Bodelschwingh packt den Aufstieg

Fußball-Kreisliga-A

Sie brauchten ein wenig Anlauf, jetzt klappte es mit Bravour: RW Bodelschwingh ist mit einem 5:0 gegen Hellweg Lütgendortmund in die Bezirksliga aufgestiegen. Entscheidend für den Erfolg war einmal mehr die richtige Mischung in der rot-weißen Mannschaft.

von von Alexander Nähle

, 28.05.2012
Bodelschwingh packt den Aufstieg

Hoch das Glas: Trainer Eckehard Eigenwillig feiert mit seinem Team den Aufstieg.

Die Mischung macht’s. Eckehard Eigenwillig und seine Bodelschwingher zeigen, dass unterschiedliche Typen für ein Ziel gemeinsam viel bewegen können. Der RW-Coach sagt: „Wir haben alles dabei, vom Azubi bis zum Doktor, vom Nachwuchstalent bis zum Routinier.“ Es war eine nervenaufreibende erste Halbzeit. Der FC Hellweg Lütgendortmund stand tief und agierte kämpferisch sehr gut, was Bodelschwingh zu schaffen machte. Folgerichtig traten die Teams den Gang in die Kabine ohne Torerfolge an.

Nachdem Eigenwillig sein Team Geduld zusprach, klappte es. Nach einem schönen Freistoß zum 1:0 platze der Knoten und man schoss Lütgendortmund 5:0 nach Hause. „ Wir sind zusammen aufgestiegen! Da will ich niemanden hervorheben“, war sich Eigenwillig über seinen Triumph bewusst. Alle murrten ab und an gemeinsam, wenn Eigenwillig ein zusätzliches Montagstraining ansetzte, aber es bekam den Jungs offenbar gut. Beeindruckend marschierten sie durch die Saison und machten schon fünf Spieltage vor Schluss alles klar.

Am achten Spieltag kassierte RW die erste Niederlage gegen den Hombrucher SV. Es dauerte wieder acht Begegnungen, ehe Bodelschwingh erneut Federn ließ. Diesmal war es Verfolger SC Osmanlispor, der nur einen Hauch von Spannung in die Liga brachte. Und Bodelschwingh blieb sich treu. Am 24. Spieltag beim Dorstfelder SC spielte RW nur 3:3. Aber diese Punktverluste lassen sich bei einer Bilanz von 68 Zählern und beeindruckenden 90:28 Toren locker verschmerzen. Eigenwillig, der im ersten Jahr Vierter, im zweiten Jahr Zweiter wurde und sich jetzt steigerte, erinnert sich: „Zunächst war immer die Abwehr das Prunkstück. In dieser Saison zeugen unsere 90 geschossenen Tore davon, dass unsere Stärken woanders lagen.“ Um hinten ganz sicher zu gehen, verstärkte sich der Klub mit den Defensivspezialisten Nico Savvidis und Ferhat Degirmenci. „Das zahlte sich aus. Seitdem stehen wir sehr ordentlich.“

Bodelschwingh hat einen großen, auf allen Positionen adäquat besetzten Kader. Damit enteilte der Verein der Konkurrenz. Dass sich Kapitän Markus Gronemeyer so schwer verletzte (Mittelfußbruch) und Dominik Marquardt wegen einer laut Eigenwillig „viel zu langen Sperre“ nicht spielberechtigt ist, bedauert der Trainer. Aber beide wollen zur Aufstiegsfeier unbedingt dabei sein. Zum ersten Mal seit der Gründung 1967 spielt RW dann in der Bezirksliga. „Wir sind hier an der Grenze zu Castrop-Rauxel. Für diese Ecke Dortmunds ist es sehr schön, einen Klub in einer höheren Liga zu haben“, sagt der Coach. Zuschauertechnisch können die Bodelschwingher locker mit der neuen Konkurrenz mithalten. „Im Schnitt kommen zu uns schon jetzt so viele Zuschauer wie zu manchem Landesligisten. Die Leute im und um den Verein sind bereit für die neue Liga.“ Und feiern können sie jetzt erstmal alle gemeinsam, der Azubi, und natürlich auch der Doktor.Bodelschwingh hat einen großen, auf allen Positionen adäquat besetzten Kader. Damit enteilte der Verein der Konkurrenz. Dass sich Kapitän Markus Gronemeyer so schwer verletzte (Mittelfußbruch) und Dominik Marquardt wegen einer laut Eigenwillig „viel zu langen Sperre“ nicht spielberechtigt ist, bedauert der Trainer. Aber beide wollen zur Aufstiegsfeier unbedingt dabei sein. Zum ersten Mal seit der Gründung 1967 spielt RW dann in der Bezirksliga. „Wir sind hier an der Grenze zu Castrop-Rauxel. Für diese Ecke Dortmunds ist es sehr schön, einen Klub in einer höheren Liga zu haben“, sagt der Coach. Zuschauertechnisch können die Bodelschwingher locker mit der neuen Konkurrenz mithalten. „Im Schnitt kommen zu uns schon jetzt so viele Zuschauer wie zu manchem Landesligisten. Die Leute im und um den Verein sind bereit für die neue Liga.“ Und feiern können sie jetzt erstmal alle gemeinsam, der Azubi, und natürlich auch der Doktor. 

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