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VfL Kemminghausen gewinnt Hoffnung im Abstiegskampf, verliert aber Mohamed Lmcademali

Fusball-Landesliga

Der VfL Kemminghausen ist mit einem Paukenschlag in die Rückrunde gestartet. Das 1:0 gegen Tabellenführer Frohlinde gibt Selbstvertrauen. Dabei verlor der VfL früh seinen Hoffnungsträger.

Dortmund

von Theo Hermann

, 12.02.2019 / Lesedauer: 3 min
VfL Kemminghausen gewinnt Hoffnung im Abstiegskampf, verliert aber Mohamed Lmcademali

Kemminghausens gerade erst zum VfL gewechselter Torjäger Mohamed Lmcademali fällt länger aus. © Laryea

Als der FC Frohlinde am Sonntag in Kemminghausen eintraf, waren die Erwartungen für Außenstehende recht eindeutig. Der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga ging als haushoher Favorit in die Partie mit dem Tabellen-15. Alles andere als ein klarer Sieg Frohlindes fiele in die Kategorie „Riesen-Überraschung“. Doch am Ende kam alles doch ganz anders.

Dann schoss Bednarek das Siegtor

Fast das komplette Spiel über blieb auf beiden Seiten die Null stehen, bis Markus Bednarek den VfL in der 87. Minute das Kemminghauser Siegtor schoss. Die Sensation war perfekt. „Den Tabellenführer zu Hause ohne Gegentor zu schlagen, ist schon etwas Besonderes. Die Stimmung in der Kabine war super, das kann man sich ja vorstellen“, sagte VfL-Kapitän Jonas Keimer am Tag danach.

Weniger überrascht vom Erfolg zeigte sich Reza Hassani. „Wir waren ja schon bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft und in der Vorbereitung ziemlich erfolgreich. Klar hatten wir gegen Frohlinde keine drei Punkte einkalkuliert, aber insgeheim hatten wir uns Hoffnung gemacht“, sagte der VfL-Trainer. Nach dem guten Einstieg in die zweite Halbserie soll es mit neuer Motivation weitergehen.

Keimer will einen kühlen Kopf bewahren

In Euphorie verfallen will aber niemand. Und so ist Jonas Keimer bedacht, sich auf dem Sieg gegen Frohlinde nicht zu sehr auszuruhen: „Wir müssen jetzt einen kühlen Kopf bewahren, noch sind wir aus der heißen Zone nicht raus“, sagte der Kapitän. Schließlich befindet sich der VfL auch nach dem Sieg immer noch auf einem Abstiegsplatz. Coach und Kapitän sind sich einig, dass größere Ambitionen wie das einstige Saisonziel „Mittelfeldplatz“ erst einmal vergessen werden müssen.

„Das Hauptziel ist für uns am Ende der Saison, irgendwie über dem Strich zu landen“, sagte Hassani. Die nötige Verbesserung, um den Klassenerhalt zu erreichen, habe er gegen Frohlinde gesehen: „Unser Wille und unsere Kampfbereitschaft waren am Sonntag brutal. Das ist die Einstellung, die in der Hinrunde gefehlt hat.“

Verletzung stoppt „LMC“

Dass das fast perfekte Wochenende aus Sicht des VfL Kemminghausen am Ende doch nicht ganz perfekt wurde, hatte einen einfachen Grund: Torjäger Mohamed Lmcademali, der bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft im Januar mit 28 Treffern zum neuen Rekordhalter avancierte, verließ den Platz verletzungsbedingt schon nach 26 Minuten. Am Montag folgte nun die Diagnose: Muskelfaserriss. Lmcademali wird mehrere Wochen ausfallen.

Mit neuer Hoffnung, aber ohne Torjäger „LMC“ stellt sich der VfL nun direkt der nächsten Monsteraufgabe: Am Dienstag stand das Kreispokalduell gegen den Oberligisten ASC 09 an. Und am kommenden Wochenende könnte der Klub die bei günstigen Ergebnissen der Konkurrenten und einem gleichzeitigen Heimsieg gegen Obercastrop schon verlassen.

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