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Bitte lächeln: Schalke wie es tanzt und lacht

Gelungener Saisonstart

Das Spiel hatte bei schwülem Wetter viel Kraft gekostet, doch nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg in Bremen beließen es die Schalker Spieler nicht nur bei dem obligatorischen Gang in die eigene Fankurve. Das gesamte Aufgebot inklusive Trainer André Breitenreiter bildete nach dem Schlusspfiff erst einmal einen Kreis und boten den jubelnden Schalker Anhängern eine tänzerische Zugabe.

BREMEN

17.08.2015 / Lesedauer: 3 min
Bitte lächeln: Schalke wie es tanzt und lacht

Der FC Schalke 04 mit Marco Höger (v.l.), Dennis Aogo, Leroy Sané und Leon Goretzka demonstrierte nach dem Sieg in Bremen mannschaftliche Geschlossenheit.

chalke wie es tanzt und lacht: Solch eine Szene war in der vergangenen Saison aufgrund der zahlreichen Enttäuschungen undenkbar gewesen. Sie symbolisierte einerseits die enorme Erleichterung bei den Königsblauen, die erstmals seit der Spielzeit 2009/2010 mit einem Sieg in die neue Bundesligasaison starteten. Und andererseits auch einen neuen Teamgeist, der offenbar eng mit dem Wirken von Trainer André Breitenreiter zusammenhängt.

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Bildergalerie

Bundesliga, 1. Spieltag: Werder Bremen - FC Schalke 04 0:3 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Schalke 04.
15.08.2015
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Bilder der Partie Bremen gegen Schalke.© Foto: dpa
Bilder der Partie Bremen gegen Schalke.© Foto: dpa
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Schalkes Trainer André Breitenreiter ist zufrieden mit dem Fitnessstand seiner Profis.© Foto: dpa
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Fußball Bundesliga, 01. Spieltag, Werder Bremen gegen FC Schalke 04 am 15.08.2015 im Weserstadion in Bremen. Werders Felix Wiedwald (l) und Schalkes Klaas-Jan Huntelaar diskutieren nach dem 0:1 für Schalke. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
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Fußball Bundesliga, 01. Spieltag, Werder Bremen gegen FC Schalke 04 am 15.08.2015 im Weserstadion in Bremen. Werders Jannik Vestergaard (r) und Schalkes Klaas-Jan Huntelaar kämpfen um den Ball. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Bilder der Partie Bremen gegen Schalke.© Foto: dpa
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Bilder der Partie Bremen gegen Schalke.© Foto: dpa
Bilder der Partie Bremen gegen Schalke.© Foto: dpa

„Der Kreis zeigt, dass wir eine Mannschaft sind. Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Das macht der Trainer weltklasse“, lobte Neuzugang Johannes Geis seinen Coach in den höchsten Tönen. Für Geis hat die mannschaftliche Geschlossenheit einen enorm hohen Stellenwert. „Umso mehr Teamgeist wir haben, umso besser können wir unser Spiel durchziehen. Dann sind wir brandgefährlich“, so der 22-Jährige.

Bremen gefährlich

Allerdings machte Breitenreiter keinen Hehl daraus, dass er noch jede Menge Verbesserungsbedarf bei seiner Mannschaft sieht. Deshalb gab es in der Halbzeitpause auch eine deutliche Ansprache an Huntelaar und Co. Schalke führte zwar zu diesem Zeitpunkt durch ein unglückliches Eigentor von Theodor Gebre Selassie (34.) mit 1:0, doch insbesondere die Defensivarbeit ließ biedere Bremer ein ums andere Mal gefährlich vor dem Tor auftauchen. „Wir waren nicht mehr so präsent und haben auch viele Zweikämpfe verloren. So klar, wie es das Ergebnis aussagt, war das Spiel nicht“, hatte Breitenreiter bei aller Freude über den geglückten Saisonstart seinen kritischen Blick nicht verloren.

Er selbst sorgte durch personelle Wechsel in der zweiten Halbzeit dafür, dass Schalke an Stabilität gewann. So musste der schwache Stürmer Franco Di Santo dem defensiven Mittelfeldspieler Marco Höger weichen, und der später eingewechselte Leroy Sané war prädestiniert dazu, das Schalker Spiel mit schnellen Kontern zu beleben. Eric-Maxim Choupo-Moting (68.) und Klaas-Jan Huntelaar (85.) sorgten mit ihren Toren für Schalkes perfekten Saisonstart. Die ersten drei Punkte erfreuten auch Manager Horst Heldt. „Die Mannschaft hat dort weiter gemacht, wo sie in Duisburg aufgehört hat. Das war ein souveräner Sieg. Wir hatten mehr fußballerische Qualität auf dem Platz“, sagte der 45-Jährige.

Di Santo gehemmt

Dass die Bremer Fans ihn permanent auspfiffen, trug Franco Di Santo mit Fassung: „Nach manchen Äußerungen im Vorfeld des Spiels hatte ich nichts anderes erwartet“, sagte der 26-Jährige. Heldt machte den Werder-Fans keine Vorwürfe. „Die Reaktionen bei Francos Rückkehr haben sich in normalen Bahnen bewegt. Ein Spieler, der sehr emotional ist, nimmt alles intensiver auf als ein abgestumpfter Mir-egal-Profi. Deshalb war er vielleicht ein bisschen gehemmt.“

Im Gegensatz zu den Schalker Fans, die stimmgewaltig („Der S04 ist wieder da“) die königsblaue Rückkehr zu erfolgreichem Fußball feierten. Schon geht der Blick voraus auf die nächsten zwei Aufgaben. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Aufsteiger Darmstadt könnte es danach schon zu einem Gipfeltreffen beim VfL Wolfsburg kommen – die Hoffnungen vieler Schalker Fans nehmen wieder Fahrt auf.