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Ablenkung ist häufigste Unfallursache

Verkehrsprävention

Statt Deutsch, Mathe und Englisch stand am Donnerstag Verkehrsprävention auf dem Stundenplan der neunten Klassen des Gymnasiums. Dabei blieben ihnen auch unangenehme Bilder nicht erspart.

STADTLOHN

21.09.2017 / Lesedauer: 2 min
Ablenkung ist häufigste Unfallursache

Eine Übung: Kann man sich beim Telefonieren konzentrieren?

Wolfgang Kopp von der Verkehrsunfallpräventionsstelle informierte über die Gefahren von Handys: „Ablenkung ist die häufigste Unfallursache!“ Dank Selbstversuchen und Berichten aus dem Alltag der Polizei wurden die Jugendlichen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sensibilisiert. Wolfgang Kopp von der Kreispolizeibehörde Borken war froh über die Möglichkeit, den Schülern des neunten Jahrgangs die Gefahren von Handys im Straßenverkehr näher bringen zu können: „Wir können uns auf die Unterstützung der Schule verlassen!“

Schockvideos

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit der Frage, wer unter den Unfällen leidet. „Besonders die Verwandten von Unfallopfern sind betroffen“, meinte eine Schülerin. Ein Mitschüler ergänzte: „Auch die Verantwortlichen leiden unter Unfällen, die sie verursacht haben.“ Kopp zeigte den Schülerinnen und Schülern auch fiktive Schockvideos von Unfällen: „Ich bin nicht der größte Fan davon, aber diese Videos gehören auch dazu.“ Das sei die Realität, macht er den Gymnasiasten klar.

Fallbeispiele erzählt

Kopp erzählte den Jugendlichen von einem Fallbeispiel aus Coesfeld, um klarzustellen: „Wer wegen seines Handys einen Unfall verursacht, der ist verantwortlich!“ Insgesamt seien 200 bis 250 Leute von den Folgen eines Unfalls betroffen, ohne direkt involviert zu sein. Um den Schülern ein Gespür für die Gefahren von Handys zu vermitteln, führt der Polizist einen Test mit einer Schülerin durch. Es geht darum, wie gut sie sich beim Telefonieren konzentrieren kann. Ihr war es nicht möglich, parallel die Neunerreihe aufzuzählen. Kopp betonte: „Ich möchte die Jugendlichen stärken, damit sie sich trauen, Eltern und Freunde auf ihr eventuelles Fehlverhalten im Straßenverkehr hinzuweisen.“ Nach der präventiven Einheit wird die Polizei in der nächsten Woche ergänzend vor den Schulen kontrollieren.

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