Altersdurchschnitt der Ärzteschaft in Stadtlohn hoch

13.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn In Stadtlohn gibt es weniger Hausärzte als möglich - und sie sind relativ alt: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Statistik Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Stadtlohn liegt im gleichen problematischen Trend wie viele Kommunen des westlichen Münsterlandes: Mit elf zugelassenen Hausärzten unterschreitet dieser Wert das "Soll" um zwei Ärzte. Auffallend: die Altersstruktur. Weit mehr als die Hälfte der niedergelassenen Hausärzte ist älter als 50 Jahre alt. 36 Prozent fallen demnach in die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen, weitere 27 Prozent sind älter als 60 Jahre - der höchste Wert aller Städte und Gemeinden im Kreis Borken.

Aufschluss geben die Zahlen auch darüber, wie es um die Versorgung mit Fachärzten vor Ort bestellt ist. So steht einem "Soll" von zwei Augenärzten für den Raum Stadtlohn/Gescher ein "Ist" von einem Augenarzt gegenüber. Bei den Chirurgen liegt Stadtlohn mit einem im Plan, ebenso mit zwei Frauenärzten. Drei HNO-Ärzte weist die Statistik für den Raum Stadtlohn/Gescher aus. Völlige Fehlanzeige hingegen bei den Hautärzten: War im Jahr 1991 im Raum Vreden/Stadtlohn noch einer zugelassen, so steht in der entsprechenden Spalte der Statistik für das Jahr 2006 eine null - bei einem "Soll" von zwei.

Zwei fachärztliche Internisten, ein Kinderarzt (Soll: zwei), ein Nervenarzt für Stadtlohn/Vreden (Soll: zwei) und drei Orthopäden für Stadtlohn/Vreden/Gescher vervollständigen das Bild ebenso wie ein Urologe für Stadtlohn/Vreden/Gescher (Soll: zwei) sowie null Psychotherapeuten. to

siehe auch Bericht auf der ersten Lokalseite

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