Arbeiten auf den Dächern der Stadt

18.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Helmut Könning Täglich bis zu zehn Stunden war Stadtlohns Bürgermeister (Foto) bei seinem ersten Ferienjob unterwegs. Mit 16 Jahren arbeitete er für eine Dachdeckerfirma. "Um sechs Uhr morgens mussten wir alle am Platz sein, und dann fuhren wir gemeinsam ins Ruhrgebiet." Dort hieß es dann Dächer reinigen. "Das war eigentlich eine ganz angenehme Aufgabe. Man musste die Dächer fegen und die Rinnen säubern." Weniger schön war die Sache mit dem Estrich: "Die Estrichherstellung fand ich besonders unangenehm, denn das Anrühren der heißen Masse und das spätere Verlegen war kein Zuckerschlecken", erinnert sich Könning. Drei Wochen lang half der heutige Bürgermeister bei der Dachdeckerfirma aus. Der Job als Dachdecker war natürlich nicht sein Traum, aber ein guter Weg um das Taschengeld aufzubessern: "Es ging mir eigentlich nicht darum, in den Berufsalltag reinzuschnuppern, sondern ich habe mich umgehört, wo ich denn am besten gut verdienen kann, um mir später einen Traum zu erfüllen." Und dieser Traum war das eigene Moped, und dafür habe sich die harte Arbeit gelohnt: "I nsgesamt habe ich gesehen, wie schwer körperlich man doch für sein Geld arbeiten muss und wie viele Stunden man tatsächlich unterwegs ist."

Auch heute würde der 54-Jährige wieder einen Job "am Bau" bevorzugen: "Das Schöne an dem Dachdeckerjob war, dass ich immer an der frischen Luft sein konnte. So etwas kann ich als Ferienjob nur empfehlen." nl

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