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Band „Klär-Werk51“ präsentiert Lieder, die zu denken geben

Kunstklärwerk Stadtlohn

Die Band „Klär-Werk51“ wagt sich auch an Tabuthemen heran.

Stadtlohn

, 05.11.2018 / Lesedauer: 2 min
Band „Klär-Werk51“ präsentiert Lieder, die zu denken geben

Die Band „Klär-Werk51“ war mit ihren „Krähengesängen“ am Freitagabend erstmals im Kunstklärwerk zu Gast und fand aufmerksame Zuhörer. Foto Dirking © Susanne Dirking

Sie trauen sich in ihren Liedern an Tabuthemen heran und ihre Texte geben zu denken: Die Musiker und Sänger der Band „Klär-Werk51“. Mit ihren „Krähengesängen“ waren sie am Freitagabend erstmals im Kunstklärwerk an der Lessingstraße inmitten der Traumfänger-Skulpturen des Gastgebers Norbert Then live zu erleben.

Kunstklärwerk hat eine besondere Bedeutung

„An diesem Ort haben wir vor gut drei Jahren mit den Proben für unsere CD begonnen“, sagt Dr. Heinrich Greving. „Wir“ – das sind Petra Roters und Heinrich Greving (Gesang), Raphael Greving (Gitarre), Helmut Lambers (Gitarre), Lukas Greving (Geige) Benedikt Pollmann (Keyboard) und Sebastian Lambers (Drums).

„Lieder vom Anderen“ lautet der Untertitel. „Und zu jedem Titel gibt es eine Geschichte“ sagt Heinrich Greving „von Menschen, denen man nicht gerne zuhört, die zwischen alle Stühle fallen, beispielsweise wie in Gefängnissen. Damit geben wir auch ein politisches Statement ab“ ergänzt er.

„Autismus-Blues-Rap“

Nach den „Krähengesängen“ ging es weiter mit „Damals im Bett“ über Missbrauch und seine Folgen und bei „Liebesasyl“ um das Scheitern einer Beziehung. „Autismus-Blues-Rap“ war der nächste Titel überschrieben und wie man sich gern von anderen abgrenzt beschrieb das Chorstück „Litanei“.

Bei den insgesamt 20 Titeln hatte Klär-Werk51 an diesem Abend über zwei Stunden im Dämmerlicht des Kunstklärwerks aufmerksame und dankbare Zuhörer. Etwas ganz Besonderes waren die von Marlies Greving geschaffenen Illustrationen in Form eines Baumes, passend zu den Gesängen.

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