Beim Waldanteil liegt Stadtlohn vorn

16.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Eine Stadt wandelt sich - das lässt sich auch daran ablesen, wie sie ihre Fläche nutzt. So hat sich etwa in Stadtlohn der Anteil landwirtschaftlich genutzter Flächen seit dem Jahr 1996 um 82 Hektar verringert. Allerdings hat das keinen äußerlich spürbaren Einfluss: Die Landwirtschaft steht bei der Flächennutzung in Stadtlohn immer noch an erster Stelle - mit 4924 von 7910,5 Hektar insgesamt. Anteilsmäßig macht dies für die agrarische Nutzung einen Wert von 62,2 Prozent aus.

Wer sich die Rangliste der Nutzungsarten der Bodenflächen weiter anschaut, entdeckt an zweiter Stelle eine Stadtlohner Besonderheit, die es von allen anderen Orten im Kreis Borken unterscheidet: Mit 22,1 Prozent nimmt es die Spitzenreiterposition beim Anteil der Waldflächen ein. Allerdings hat es auch in diesem Punkt seit 1996 eine Verringerung gegeben, die jedoch prozentual kaum ins Gewicht fällt: um neun auf 1749 Hektar.

Zum Vergleich. Der Anteil der Waldfläche liegt in den Nachbarorten Vreden bei 13,3 Prozent, Ahaus 13,7 Prozent, Gescher 9,3 Prozent und Südlohn bei 15,1 Prozent. Ein Blick noch auf die wesentlichen übrigen Nutzungsarten: Gebäude- und Freifläche nehmen einen Raum von 740 Hektar ein, wovon ein Anteil von 291 Hektar allein für das Wohnen zu Buche schlägt. 96 Hektar werden von Gewerbe und Industrie genutzt - ein Anteil von 1,2 Prozent. Damit liegt Stadtlohn über dem Durchschnittswert im Kreis Borken, den die Statistik mit einem Prozent angibt.

Die deutlichsten Veränderungen gegenüber 1996 gab es ebenfalls im Bereich Gebäude und Freiflächen, wofür inzwischen 79 Hektar Fläche mehr in Anspruch genommen werden. 32 Hektar entfallen davon auf die Nutzung "Wohnen". to

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