Christian Borgheynk erfüllt sich Traum

St.-Otgerus-Schützen

Einmal König der St.-Otgerus-Schützengilde zu sein, das hatte sich der Fahnenoffizier Christian Borgheynk in diesem Jahr vorgenommen. Gesagt, getan. Am Freitagabend holte er auf dem Wenninghof um 23.10 Uhr mit dem 234. Schuss den Schützenvogel von der Stange. Zu seiner Mitregentin wählte er Annegret Roth.

STADTLOHN

von Von Susanne Dirking

, 28.06.2015, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unter dem Jubel der Schützen und der vielen Zaungäste nahm er die Königskette in Empfang. Zuvor hatte man an der Ehrenhalle zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder einen Kranz niedergelegt. Unter Mitwirkung der Stadtlohner Husaren fanden am Samstagabend der Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Otger statt, dem Namenspatron dieses Schützenvereins und anschließend der Krönungsball mit der Tanzband "Highlights".

Mit flotten Rhythmen in die Stadt

Am Sonntagmorgen hieß es für das Schützenbataillon: Antreten am Haus Loen. Angeführt von der Reiterstaffel mit den Offizieren und begleitet von den flotten Marschrhythmen der Husarenkapelle, der Wiesentaler Musikkapelle und des Spielmannszuges der KG wurden die neuen Majestäten samt Throngefolge von "La Rosa" abgeholt. Auf dem Marktplatz stellte Oberst Ferdinand Robers das neue Königspaar und seinen Hofstaat vor. Dazu gehören: Georg Roth und Marie-Theres Terliesner, Reinhold und Jutta Lüdiger, Winfried und Anita Jaegers, Tim Jaegers und Kira Ahrens, Tobias Wilde und Nadine Roth, Tobias Schlattmann und Natalie Roth sowie Maik Roth und Anne Wissing.

Als erster gratulierte Bürgermeister Helmut Könning für den Rat und die Verwaltung der Stadt. Er wünschte den Regenten für ihre Amtszeit ein reges Vereinsleben und dem Verein eine gute Zukunft. Den Ehrentrunk servierte der Bürgermeister persönlich.

Dreifaches "Horrido!"

Dann spielten die Husaren einen Tusch und die ganze Schützenfestfamilie ließ mit einem kräftigen, dreifachen "Horrido!" Königspaar und Throngefolge hochleben.

Der König richtete seinen Dank an Vorstand, Offiziere und an das gesamte Bataillon. Eine Augenweide war anschließend der Auftritt der jungen Fahnenschwenker, die bei schönstem Sonnenwetter ohne Windböen ihre Kunst zeigen konnten.

Montag ist Frühschoppen

Marschmusik ertönte und die Kompanien traten an zur Königsparade, die sehr viele Zuschauer hatte. Daran schloss sich der Marsch zum Festzelt im Losbergpark und zum "Open-End-Frühschoppen" mit der Husarenkapelle an. Und am vierten Schützenfesttag geht das Programm dann weiter mit Frühschoppen, Kaffeekränzchen und viel Musik.

 

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