Impfung

Corona-Impfung für Jugendliche: DRK bietet 12- bis 17-Jährigen den „Piks“

Einen speziellen Impftermin für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren bietet das Deutsche Rote Kreuz am Sonntag in Stadtlohn an. 600 Impfdosen stehen bereit für Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen.
Viele ehrenamtliche Helfer werden am Sonntag wieder - wie hier bei einer Impfaktion im November - die Impfaktion in Stadtlohn unterstützen. © Kevin Michaelis (A)

Das Deutsche Rote Kreuz bietet einen gesonderten Impftermin für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren am Sonntag, 9. Januar, ab 14 Uhr in der Teststation des DRK in Stadtlohn, Gutenbergstraße 28, an. Das kündigt das DRK in einer Pressemitteilung an.

Es ist eine Gemeinschaftsaktion mit dem Jugend- und Familienbildungswerk (JFB), den Stadtlohner Impfpaten, den Sportvereinen SuS und DJK sowie der Stadt Stadtlohn. „Ausgangspunkt für diese Aktion war die Erkenntnis, dass im Kreis Borken in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigem die Impfquote deutlich unter der der anderen Altersgruppen liegt“, so Bürgermeister Berthold Dittmann in einer Pressemitteilung.

600 Impfdosen stehen bereit

An diesem Termin sind Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfungen möglich. Laut DRK-Ortsverein und Leiter des Rettungsdienstes und Krisenmanagements des Kreisverbandes Borken, Jürgen Rave, sind am Sonntag über 600 Impfungen mit dem für diese Altersgruppe zugelassenen Impfstoff von Biontech möglich.

Interessierte können sich bis Mittwoch, 5. Januar, unter Angabe von Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und ihrer Krankenkasse per E-Mail an info@jfb-stadtlohn.de melden. Anschließend erhalten diese rechtzeitig vor dem 9. Januar einen Terminvorschlag. Rückfragen sind unter Tel. (02563) 96 97 15 möglich.

Booster-Impfung bereits nach drei Monaten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt inzwischen eine Booster-Impfung ab dem dritten Monat nach der Zweitimpfung. Nach Angaben der Bundesregierung gilt das auch ausdrücklich ab 12 Jahren. Das Angebot besteht auch für Angehörige (ab zwölf Jahren), vor allem, wenn es sich um Personengruppen handelt, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, wie beispielsweise ältere Menschen oder Menschen mit besonderen Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Atmungssystems oder Krebs.

Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Stadtlohn und ehemalige Stadtlohner Bürgermeister, Helmut Könning, appelliert ausdrücklich an die Eltern der Jugendlichen, diese zur Annahme des Impfangebotes zu motivieren. „Gerade in dieser Altersgruppe bedeutet eine vollständige Impfung auch mehr Sicherheit nicht nur für die Angehörigen, sondern auch den Freundeskreis innerhalb und außerhalb der Schulen.“

Die Impfpaten, die diese Aktion angeregt hatten, stellen auch den Impfarzt für diese Aktion: Dr. Udo Tenbrink, Oberarzt im Klinikum Westmünsterland.

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