DJK Eintracht in Stadtlohn erhält Inklusionstaler für Hönningen-Lager

Inklusionsverein

Die DJK-Eintracht Stadtlohn 1920 e. V. wurde am Samstagmorgen, 8. Mai, mit dem Inklusionstaler ausgezeichnet. Das Preisgeld soll in die inklusive Ferienfreizeit in Hönningen fließen.

Stadtlohn

, 11.05.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Freundensprung: Tausende von Stadtlohnerinnen und Stadtlohnern haben in den vergangenen Jahrzehnten die inklusiven Ferienlager der DJK in Hönningen genossen. Jetzt gibt es den Inklusionstaler als Auszeichnung.

Freudensprung: Tausende von Stadtlohnerinnen und Stadtlohnern haben in den vergangenen Jahrzehnten die inklusiven Ferienlager der DJK in Hönningen genossen. Jetzt gibt es den Inklusionstaler als Auszeichnung. © DJK Eintracht Stadtlohn

Am Samstagmorgen wurde der Inklusionstaler der DJK Eintracht Stadtlohn verliehen. Mit dem Preisgeld von 1000 Euro möchte die DJK-Eintracht Stadtlohn die Inklusionsarbeit fördern. Deswegen soll es in die Ferienfreizeit in Hönningen an der Ahr fließen.

Preis ist mit 1000 Euro dotiert

Zwei Mal jährlich wird der Inklusionstaler bundesweit verliehen. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. DJK-Sportvereine werden so bei der Inklusion unterstützt. „Der diesjährige Preisträger bietet mit der Ferienfreizeit in Hönningen an der Ahr seit Jahrzehnten vorbildliche inklusive Ferien an“, sagt Vera Thamm, die Sport-Inklusionsmanagerin des DJK-Sportverbandes.

Marc Klein-Günnewick, stellvertretender Lagerleiter, Vera Thamm, Sport-Inklusionsmanagerin des DJK-Sportverbandes und Norbert Vos, Leiter der inklusiven Ferienfreizeit in Hönningen, freuen sich über die Auszeichnung.

Marc Klein-Günnewick, stellvertretender Lagerleiter, Vera Thamm, Sport-Inklusionsmanagerin des DJK-Sportverbandes, und Norbert Vos, Leiter der inklusiven Ferienfreizeit in Hönningen, freuen sich über die Auszeichnung. © DJK Eintracht

Andreas Pieper, der Vorsitzende, ist stolz auf die Auszeichnung: „Was in Hönningen, aber auch im Gesamtverein an ehrenamtlichem Engagement geleistet wird, ist hervorragend und unbezahlbar. Die Ehrung mit dem Inklusionstaler ist für uns alle ein Ansporn für weitere Aktivitäten zum Wohle der inklusiven Jugendarbeit.“

„Was wir durch unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen erleben, ist nicht mit Gold aufzuwiegen“, erzählt Norbert Vos, Leiter der Ferienfreizeit. Dabei entstehe durch das aktive Miteinander aller ein Wir-Gefühl. Die Inklusion im Zeltlager werde damit zur Selbstverständlichkeit.

Programm für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung

Das Ferienlager erfüllt die Möglichkeit zur Erholung, Teilhabe am kulturellen Leben und Sport. Dabei richtet sich das Programm an Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung. So wird ein Bewusstsein für Menschen mit Behinderung geschaffen.

Die Urkunde zum DJK-Inklusionstaler

Die Urkunde zum DJK-Inklusionstaler © DJK Eintracht

Das Ferienlager wurde seitens der DJK bereits 1964 ins Leben gerufen. Bereits vor rund 40 Jahren begann hier die inklusive Jugendarbeit. Dabei zählt ein Grundgedanke: allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen unvergessliche Abenteuer-Ferientage zu bieten, ungeachtet ihrer Normalität, Behinderung oder Verhaltensauffälligkeit.

2020 fiel Lager aus, in diesem Jahr gibt es noch ein Fragezeichen

Im letzten Jahr musste das Hönningen-Lager aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Ob es in diesem Jahr stattfinden kann, hängt noch von der aktuellen Pandemie-Entwicklung ab. „Das gesamte Betreuerteam plant, dass wir am 3. Juli mit 100 Teilnehmern und Teilnehmerinnen nach Hönningen fahren dürfen. Das soll aber Anfang bis Mitte Juni entschieden werden“, erklärt Marc Klein-Günnewick, stellvertretender Leiter der Jugendfreizeit.

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In der am Samstagabend anschließenden Betreuerversammlung hat das Betreuerteam auf die Auszeichnung „virtuell“ angestoßen. Die Lagerleitung verteilte nach der Ehrung einen Sekt und Pin zum DJK-Inklusionstaler an jeden Betreuer.

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