DJK Eintracht will bald baggern

Beachvolleyballanlage geplant

Die Energiekosten der Sportvereine TG Almsick und des Tennisvereins Blau-Weiß Stadtlohn werden zu zwei Dritteln übernommen, darauf verständigten sich die Mitglieder des Sport- und Kulturausschusses. Die DJK Eintracht Stadtlohn bekommt einen Zuschuss für eine neue Beachvolleyballanlage – wenn der Verein diese finanzieren kann.

STADTLOHN

, 05.02.2014, 16:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Der Platzneubau des zweiten Fußballplatzes der TG wurde schon mit 5000 Euro gefördert“, begründete Marion Ballenthin von der CDU die ablehnende Haltung ihrer Fraktion. Die UWG und die SPD sprachen sich für eine Übernahme der Pachtkosten in Höhe von 1700 Euro aus, scheiterten aber mit ihrem Vorstoß in der anschließenden Abstimmung. Konsens herrschte bei den Ausschussmitgliedern hinsichtlich der Übernahme von zwei Dritteln der Energiekosten für die Tennishalle des Tennisvereins Blau-Weiß Stadtlohn. Etwa 2400 Euro, so schätzt die Verwaltung, müssen dafür bereit gestellt werden.

Die DJK Eintracht Stadtlohn darf sich ebenfalls über einen Zuschuss von 15 000 Euro aus der Geschwister-Hakenfort-Stiftung für den Bau einer Doppel-Beachvolleyballanlage freuen. Die Anlage soll hinter dem Vereinsheim an der Hölderlinstraße entstehen – wenn sie denn finanzierbar ist. „Wir rechnen mit einem Investitionsvolumen von ungefähr 32 000 Euro. Die 15 000 Euro der Stadt freuen uns natürlich, trotzdem müssen wir noch eine Lücke von rund 8000 Euro schließen“, erklärte DJK-Geschäftsführer Stephan Artmann. Über Sponsoren oder ein günstigeres Angebot der Baufirma will der Verein noch Geld generieren. Ende März oder Anfang April, so schätzt Artmann, soll über die Realisierung des Projekts entschieden werden. Keine Entscheidung trafen die Mitglieder des Ausschusses über den Antrag der DJK, einen Investitionszuschuss zum Aus- und Umbau des Gesundheitsstudios im DJK Sporttreff zu erhalten. Der Antrag mit einer ersten Kostenaufstellung der Baumaßnahme über 66 850 Euro ist erst am 20. Januar eingereicht worden und wurde ebenso vertagt, wie die Entscheidung über einen Zuschuss zu einer Bewässerungsanlage für die Fußballplätze am Wessendorfstadion. Ein erstes Angebot für die Anlage beläuft sich auf 94 000 Euro, zuzüglich 10 000 Euro für den Bau eines Pumpenschachtes.

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