Ein Pfarrheim zieht um

Gemeinde St. Otger

Bevor Neues entsteht, muss Altes weichen. Das ist nicht anders, wenn ein neues Pfarrzentrum gebaut und das alte dafür abgerissen wird. Noch sind die Abrissbagger nicht am Pfarrzentrum St. Otger vorgefahren. Aber in gut zwei Wochen geht es los – Zeit für den Umzug ins Übergangsdomizil. Am Wochenende war es soweit.

STADTLOHN

von Raphael Kampshoff

, 31.01.2016, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Albert Frechen, Pfarrer Stephan Jürgens und weitere fleißige Helfer schleppten Kartons. Besonders vorsichtig behandelt wurde natürlich unter anderem das Kreuz.

Albert Frechen, Pfarrer Stephan Jürgens und weitere fleißige Helfer schleppten Kartons. Besonders vorsichtig behandelt wurde natürlich unter anderem das Kreuz.

Und es geht besser, wenn viele Hände mit anpacken: Freitag von 15 bis 19 Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr haben insgesamt 36 Gemeindemitglieder der St.-Otger-Gemeinde Stadtlohn geholfen, das Inventar aus dem alten Pfarrheim ins Übergangspfarrheim im alten Annastift zu transportieren. Durch die vielen Freiwilligen gestaltete sich der Umzug reibungslos.

Schon am Freitagabend konnte Albert Frechen, Verwaltungsreferent in der Pfarrgemeinde St. Otger, feststellen, dass der Umzug weit vorangeschritten war. Und das, wo nicht gerade wenig zu tun war: Es galt das gesamte Mobiliar – also 250 Stühle, 60 Tische, über 100 Kisten und natürlich das Kreuz – von der Dufkampstraße zur Kloster-straße zu befördern. Die Gruppen, Messdiener, Kolpingsfamilie, Frauengemeinschaft und die Strickgruppen, die bis Herbst 2017 ihre Stunden im Annastift abhalten, hatten ihr Inventar schon in den Tagen zuvor selbst herübertransportiert.

Zwei Küchen eingelagert

Inventar, das nicht mehr zu gebrauchen war und nicht repariert werden konnte, sei sofort entsorgt worden, erzählte Albert Frechen. Aber man habe Wert darauf gelegt, dass alles, was im alten Pfarrheim gut funktionierte, auch im neuen Otger-Haus weiter benutzt werden soll. So wurden zwei komplette Küchen sorgfältig abgebaut und eingelagert, damit diese nach Fertigstellung des neuen Pfarrheims dort wiederaufgebaut werden können.

Pfarrer Stephan Jürgens, der selber die Hälfte der 30 Fahrten mit Auto und Anhänger durchführte, war mit dem Verlauf des Umzugs sehr zufrieden. Zur Wiederherstellung der Arbeitskraft gab es gegen Mittag ein gemeinsames Pizzaessen, das sich die Helfer sehr verdient hatten. Nun warten alle gespannt auf den nächsten Termin, der zum Bau des neuen Pfarrheims notwendig ist, wenn am 16. Februar begonnen wird, das alte Pfarrheim zu entkernen und es dann abgerissen wird.

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