Einkommen gesteigert

Stadtlohn Auch wenn das mancher beim Blick in die Lohntüte nicht glauben mag: Rein rechnerisch gesehen konnten die Stadtlohner ihr Einkommen binnen eines Jahres um 3,7 Prozent steigern.

27.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das zeigen aktuelle Daten, die das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik gestern veröffentlicht hat. Danach lag im Jahr 2005 das verfügbare jährliche Einkommen jedes Einwohners bei durchschnittlich 18 820 Euro - und damit um 589 Euro höher als noch im Jahr zuvor. Als "verfügbares Einkommen" bezeichnen die Statistiker, was den privaten Haushalten für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Damit liegt Stadtlohn im Vergleich mit den Nachbargemeinden bei einem verhältnismäßig hohen Wert: So gesteht die Statistik den Südlohnern im Jahr 2005 eine Summe von 17 544 Euro für Konsumzwecke zu, den Vredenern 16 555 Euro und den Ahausern 18 483 Euro.

Bezogen auf das Land Nordrhein-Westfalen hat sich Stadtlohn damit in der Rangliste der Kommunen um einige Plätze nach vorn gearbeitet: von Rang 176 im Jahr 2004 auf Platz 159 im Jahr 2005. Auch dazu ein Blick über die Stadtgrenze: Südlohn rangiert auf Platz 256, Vreden auf Platz 329 und Ahaus auf Rang 185.

Die zweite Zahl, die die Statistiker untersucht haben, stellt das so genannte Primäreinkommen dar. Im Gegensatz zum verfügbaren Einkommen umfasst es das gesamte Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen. In diesem Punkt konnte Stadtlohn im Vergleich der beiden untersuchten Jahre ebenfalls eine gewisse Steigerung verzeichnen. Demnach erhöhte sich die Gesamtsumme des Primäreinkommens zwischen 2004 und 2005 von 432 Millionen Euro auf 444 Millionen Euro. Umgerechnet auf einen Wert je Einwohner, ergibt sich daraus ein Primäreinkommen für jeden Stadtlohner von 21507 Euro im Jahr 2005; im Jahr zuvor waren es 21014 Euro.

Auch dazu ein Vergleich mit den angrenzenden Kommunen: Stadtlohn schaffte eine Steigerung des Primäreinkommens in Höhe von 2,8 Prozent, Südlohn von 2,0 Prozent, Vreden von 1,6 Prozent und Ahaus 2,3 Prozent. Kreisweit gesehen erhöhte sich dieser Wert um 2,2 Prozent. to

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