„Entdeckt die Welt!“

Geschwister-Scholl-Gymnasium

Sie haben ihr Ziel erreicht, die 112 Abiturientinnen und Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und sie waren stolz und glücklich, als ihnen Schulleiter Heinrich Dreier am Samstag bei der Entlassfeier in der Stadtlohner Stadthalle ihre Abiturzeugnisse überreichte und der Abiturientia im 20. Jahr des Bestehens der Schule gratulierte.

STADTLOHN

von Susanne Dirking

, 21.06.2015, 18:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die drei Abiturienten mit der Traumnote 1,1: Jan-Gerd Hornhues, Antonia von Raesfeld und Alina te Vrugt (v.l.).

Die drei Abiturienten mit der Traumnote 1,1: Jan-Gerd Hornhues, Antonia von Raesfeld und Alina te Vrugt (v.l.).

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Otger-Kirche begrüßte der Schulleiter die Eltern, das Kollegium und die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Helmut Könning, Pfarrer Frank Weilke, den ehemaligen Schulleiter Bernhard Gemsa sowie die Vertreter der Nachbarschulen und die Kooperationspartner.

Bürgermeister Helmut Könning bemerkte in seiner Ansprache, dass jetzt eigenständiges Entscheiden gefragt sei. "Das Programm wechselt - es ist Zeit umzuschalten", sagte er und war überzeugt, dass die Absolventen gut vorbereitet seien auf die Rollen des Lebens. "Don’t stop believing" hieß das musikalische Zwischenspiel der Schülerband, bevor die Elternpflegschaftsvorsitzenden die Gymnasialzeit ihrer Kinder aus der Elternperspektive betrachteten. Sie seien das Back-Stage-Personal gewesen, die für die Schüler da waren, wenn es mit den Lehrern mal nicht so gut klappte. Doch nun seien sie "reif für die Prime Time", den besten Sendeplatz im Programm, betonte Susanne Hornhues.

Zeitalter des eigenen Lebens

Und Martina Vinkelau zitierte aus dem "Kleinen Prinzen": "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Es folgte eine stimmungsvolle Abschiedsrede der Stufenleiterinnen Maria Witte und Sandra Welper. "Für euch bricht jetzt das Zeitalter des eigenen Lebens an", hieß es, denn die Tür zum Schonraum Schule schließe sich nun.

Sie vergaßen aber auch nicht, lustige Details aus dem Schulalltag zu erzählen. "Schön, die letzten Worte zu haben", befand Stufensprecher Luan Herdes. Man genieße Wohlstand, Freiheit und Sicherheit, ergänzte Maximilian Niehues. Dafür galt es vielen zu danken: den Eltern, den Lehrern, dem Hausmeister und vielen anderen.

Bestes Abitur mit 1,1

"Allzu großes Faktenwissen verhindert den Blick auf die Wirklichkeit", so Schulleiter Heinrich Dreier in seiner Ansprache an die Abiturientia. Er zitierte die Philosophen Heraklit und Platon und ermutigte die Schüler: "Verändert euch" und "Entdeckt die Welt".

Nach der Zeugnisübergabe ehrte der Schulleiter die drei besten Abiturienten mit Note 1,1: Antonia von Raesfeld, Alina te Vrugt und Jan-Gerd Hornhues; Janis Dücker wurde für besondere Leistungen im Fach Physik und als bester Externer (1,8) ausgezeichnet. Gewürdigt wurde auch das soziale Engagement von Anne Mensing und Luan Herdes.

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