Feinschliff fürs Neubaugebiet Erningfeld

Pläne vorgestellt

Der Bebauungsplan für das künftige Neubaugebiet Erningfeld am Hessenweg gewinnt Konturen. 95 Bauplätze für rund 130 Wohneinheiten sollen Mitte 2017 Baureife erlangen. Was die Haustypen angeht, gibt es für Stadtlohn neue Idenn.

STADTLOHN

, 27.10.2016, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Dienstagabend hat der Planungs- und Bauausschuss weiter am städtebaulichen Entwurf gefeilt und die Haustypen und Straßenbreiten festgelegt und die Verwaltung beauftragt, den Plan in die frühzeitige Beteiligung der Bürger und Behörden zu geben. Danach geht der Bebauungsplanentwurf in die reguläre Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Ausschuss am Dienstagabend fand der Entwurf der Verwaltung große Zustimmung. Sprecher aller Fraktionen lobten die Planungen als "sehr gelungen", und "sehr durchdacht."

Vom Einfamilienhaus bis zur Stadtvilla

Zugelassen sind nicht nur die klassischen Einfamilienhäuser mit Satteldach und 45 Grad Dachneigung, sondern abschnittsweise auch Reihenhäuser, Mehrparteienhäuser, Bungalows und Stadtvillen. Über ihre architektonischen Vorlieben waren die Bauinteressenten vorab befragt worden (wir berichteten). Im Bauausschuss wurde diese Bürgerbeteiligung noch einmal einhellig gelobt. Bernd Schöning (FDP): "Schön dass die Leute sich ihren Haustyp selbst aussuchen können. Das kennen wir in Stadtlohn ja auch anders."

Auf Antrag der SPD beschloss der Ausschuss, zwei Bauplätze, die zunächst für Einfamilienhäuser vorgesehen war, in ein Reihenhaus-Grundstück umzuwandeln, um den sozialen Wohnungsbau zu fördern.

Verkehrsgutachten wurde erstellt

Die Verkehrserschließung vom Hessenweg bereitet keine Probleme. Das ergibt ein Verkehrsgutachten. Zählungen und Prognosen ergaben, dass sich die Verkehrsbelastung an den Knotenpunkten Mühlenstraße und Düwing Dyk durch das Neubaugebiet nur unwesentlich erhöhen werden. Verkehrsplaner Daniel Lesch: "Da haben Sie noch erhebliche Kapazitätsreserven." Die Straßen im neuen Wohngebiet selbst werden nach dem Beschluss des Ausschusses je nach Verkehrsbelastung zwischen fünfeinhalb und sechseinhalb Meter breit.

Der Hessenweg allerdings ist nach Einschätzung des Verkehrsgutachters abschnittsweise zu schmal für den Begegnungsverkehr. Er sollte auf durchgehend auf mindestens 5,50 Meter Breite ausgebaut werden. Das Ortseingangsschild soll weiter stadtauswärts aufgestellt werden. Ein einseitiger Geh- und Radweg, so der Verkehrsgutachter Daniel Lesch "wäre ein Gewinn für die Verkehrssicherheit."

Der CDU-Antrag, auf einen geplanten Radweg im nordöstlichen Bereich des Wohngebietes zu verzichten, fand keine Mehrheit. Die anderen Fraktionen halten den Radweg im Bereich der Eichenreihe für attraktiv.

 

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