Film bringt Hospital Litembo näher

20.07.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Am 27. Januar diesen Jahres feierte man in Litembo, Tansania, den 80. Geburtstag von Schwester Maria Meiss, die vielen Menschen, in Stadtlohn ebenso wie dort durch ihr langjähriges Wirken im Urwaldhospital gut bekannt ist.

Einen Film über die Geburtstagfeierlichkeiten sowie zahlreiche fotografische Impressionen zeigte und kommentierte jetzt Christian Feldmann im Gasthaus Ritter, Büren den mehr als 80 gespannt zuhörenden Besuchern. Afrika, das ist nicht nur Steppe und Sahara, sondern steht auch für Vegetation und Fruchtbarkeit. Man sah Eukalyptuswälder und blühende Bananenstauden, Farmerhäuschen, die sich um das Krankenhaus angesiedelt haben, das Urwaldhospital mit einem eigenen Stausee und einer Wasserturbine, die zur Stromerzeugung dient.

Team bei der Arbeit

Den Krankenhausalltag im Bild zeigten zahlreiche Fotos: Die verschiedenen Gebäude der Station, eine Arztvisite, den Operationssaal und das Ärzte-Team bei der Arbeit, den Sterilisationsraum, das Labor, die Kinderstation, ambulante Patienten, die auf ihre Medikamente warteten. Da staunten die Zuschauer, als sie sahen, wie in den neuen Patientenküchen die Angehörigen auf dem Boden sitzend ohne großen Aufwand das Essen zubereiteten.

Ein Pluspunkt für das Hospital sei es sicherlich, dass dort Schüler zu Laboranten ausgebildet werden, erklärte der Referent. Medizinische Geräte, wie etwa den Röntgenapparat repariert man selbst, wie ein Foto bewies. So kann man den neuen Werkzeugkoffer, den der Stadtlohner Christian Feldmann dort übergab, wie im Bild zu sehen, sicherlich gut gebrauchen.

In der Nähe von Litembo gibt es als Außenstation auch noch ein "Help-Center", das etwa 80 Patienten aufnehmen kann.Die Zukunft des Landes steckt in den Kindern von Afrika, heißt es dort, was auch der Text der Nationalhymne wiedergibt und es war schön zu sehen, wie die Grundschüler diese mit großem Enthusiasmus an jedem Abend beim Einholen der Nationalflagge sangen. sd

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