Fitnesspfad für Losbergpark

Mehrgenerationenprojekt

Ein Fitnesspfad für Jung und Alt soll im Losbergpark entstehen. Zu dieser Idee haben gleich mehrere Initiatoren unabhängig voneinander beigetragen.

STADTLOHN

, 23.06.2016, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fitnesspfad für Losbergpark

Bald könnten Fitnessgeräte im Losbergpark stehen.

Zum Beispiel von Marianne Stübbe, die seit einem halben Jahr Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Senioren der Stadt Stadtlohn ist.

Marianne Stübbe hat in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses ihr weites Arbeitsfeld präsentiert. Ihr geht es um Teilhabe und Chancengleichheit in allen Lebensbereichen, um Fragen, die die großen Themenkomplexe Gesundheit, Wohnen, Kommunikation und Mobilität umfassen. Vom Ausschuss erhoffte sich die Beauftragte einen klaren Auftrag für ein erstes konkretes Projekt.

Anerkennende Worte

Silke Gertz (UWG) zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben. „Es total schwierig, sich daraus ein Projekt herauszugreifen.“ Und dann tat sie es doch: „Die Idee für einen Seniorenspielplatz im Losbergpark finde ich super.“ Auch Marlies Bomers-Meiering (Grüne) und Birgit Bühs (SPD) fanden anerkennende Worte für die Vielfalt der Ansätze, die die Behinderten- und Seniorenbeauftragte verfolgen will.

Das unterstrich auch Bürgermeister Helmut Könning: „Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Senioren ist sehr breit aufgestellt.“ Und er wies schon auf erste Effekte hin: „Wir als Stadt schauen jetzt genauer hin, ob bei Baumaßnahmen die speziellen Bedürfnisse von Behinderten und Senioren ausreichend berücksichtigt sind.“ Und auch Könning griff Stübbes Idee für seinen Seniorenspielplatz auf und berichtete: „In der Bürgersprechstunde hat ein junger Mann angeregt, im Losbergpark Geräte für einen Fitnessparcours aufzustellen. Da könnte man doch ein Mehrgenerationenprojekt draus machen.“ Dieser Vorschlag fand die Unterstützung des gesamten Ausschusses.

Thema im Rat

Schon in der kommenden Woche wird sich der Rat in öffentlicher Sitzung mit dem Thema befassen. Neben privaten Ideengebern und der Seniorenbeauftragten soll auch das Jugendwerk in die weitere Planung eingebunden werden. Die weitere Beratung erfolgt dann in der nächsten Sitzung des Sport- und Kulturausschusses.

Lesen Sie jetzt