Gewitter bremst Taubenschar gewaltig aus

25.07.2007, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn/Ottenstein/Südlohn/Oeding Mit dem 13. und letzten Preisflug für Alttauben beendeten die in der Reisevereinigung Stadtlohn organisierten Brieftaubenzüchter aus Stadtlohn, Ottenstein, Südlohn und Oeding die Reisesaison 2007. Am Samstag stand der Flug ab Belfort auf dem Programm. 485 Kilometer betrug die Flugstrecke. Nomen est omen: Der 13. Preisflug stand unter keinem guten Stern, denn eine nicht vorausgesagte, quer über Deutschland aufgezogene Gewitter- und Schlechtwetterfront "schlug voll in den Flug hinein".

Der Auflass in Belfort erfolgte um 9.15 Uhr bei Bewölkung, guter Sicht und Winden aus Nord. Das sollte sich jedoch auf der Flugstrecke schnell ändern, so dass den "Rennern der Lüfte" alles abverlangt wurde. Lediglich 174 der 356 Preistauben erreichten ihre Heimatschläge am Auflasstag, der Rest der Preistauben kehrte erst am Sonntag zurück. Die Siegertaube kehrte am Samstag um 16.36 Uhr beim Ottensteiner Züchter Klemens Esseling (Verein: Festungsbote) zurück und erreichte damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von lediglich 66 km/h. Preisrang zwei belegte der Stadtlohner Züchter Reinhard Spranger (Blauer Täuber) vor den beiden Ottensteiner Züchtern Schlag Ralf und Werner Hörst (Immertreu) und Kippenbrock und Söhne (Festungsbote). Willi Kemper (Taubenfreunde-Stadtlohn), Werner Peschke (Siegerlust-Oeding), Bernhard Nienhaus (Festungsbote-Ottenstein), Ewald Wissing, Paul Rüweling (beide Siegerlust-Oeding) sowie der Schlag Ralf und Werner Hörst vervollständigte das vordere Zehnertableau. Die letzte Preistaube "drehte" am Sonntag um 9.24 Uhr Franz Kopetzki, Taubenfreunde-Stadtlohn.

Erfolgreichster Einzelzüchter war der Stadtlohner Reinhard Spranger. Die Goldmedaillen der RV gingen an Klemens Esseling (Festungsbote-Ottenstein), Ralf Schwick (Immertreu-Ottenstein) und Werner Rexing vom Südlohner Verein "Luftbote". he

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