Grünschnitt wird weiter wild abgekippt

20.07.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Fein säuberlich aufeinander gestapelt liegen die abgeschnittenen Äste einer Koniferenhecke aufeinander. Ein Anblick, der jeden Ordnungs liebenden erfreuen müsste. Doch von einer ordnungsgemäßen Entsorgung dieses Gartenabfalls kann nicht die Rede sein: Der Haufen findet sich auf der alten Bahntrasse in Stadtlohn.

Und er verfügt über einige Gesellschaft: Immer noch nutzen manche Stadtlohner offensichtlich wenig beachtete Freiflächen, um dort auf vermeintlich bequeme Art ihre gärtnerischen Altlasten los zu werden. Ein Problem, das nicht neu ist - aber alle Appelle der jüngsten Vergangenheit (Münsterland Zeitung berichtete) scheinen nichts gefruchtet zu haben.

Unrechtsbewusstsein? Offensichtlich Fehlanzeige: Dass der Schnitt nicht liegen bleiben kann sondern durch Bauhofmitarbeiter entfernt werden muss, scheint für die "Entsorger" keine Rolle zu spielen. Und auch nicht, dass dadurch Kosten für die Allgemeinheit entstehen. Beobachtet haben die zuständigen Mitarbeiter bei der Stadt auch, dass es manchmal zu einem regelrechten Domino-Effekt kommt: Liegt erst mal irgendwo etwas herum, kommt schnell neuer Gartenmüll hinzu.

Dabei besteht für die Stadtlohner die Möglichkeit, sich der Kehrseite des Gartenfleißes auch auf richtige Weise zu entledigen: bei der Grünannahme auf dem Gelände der Firma Hornhues zu den im Abfallkalender genannten Zeiten - bei kostenfreier Annahme. Das nächste Mal am 28. Juli in der Zeit von 8 bis 13 Uhr. to

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