Hohe Kosten für Berkel-Projekt vorgestellt

Regionale 2016

Das Regionale-Projekt rund um die Berkel hat neben seinen vielen schönen Facetten auch eine dunkle Seite: die Kosten. Auf 13,5 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten. 3,8 Millionen davon muss die Stadt Stadtlohn selbst tragen.

STADTLOHN

29.10.2014 / Lesedauer: 3 min
Hohe Kosten für Berkel-Projekt vorgestellt

Das Regionale-Projekt rund um die Berkel kostet 13,5 Millionen Euro.

Für die Umgestaltung der Uferpromenade ist eine Summe von 2,3 Millionen Euro vorgesehen. 936 000 muss die Stadt selbst bezahlen. Der erste Bauabschnitt, der vom Landschaftsbüro Glück bereits durchgeplant ist, kostet 540 000 Euro. Für den zweiten Bauabschnitt rund um Losbergpark, Brücke und Uferstraße belaufen sich die Kosten auf 218 000 Euro. „Zusammen mit dem Büro Glück haben wir erste Einsparmöglichkeiten aufgezeigt“, sagte Pennekamp. Um mit einer Radwegunterführung die Durchgängigkeit des Radweges zu sichern, müssen Maßnahmen in Höhe von 271 000 Euro ergriffen werden. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 81 396 Euro. Ob dieses Projekt mit einem Förderprogramm unterstützt werden kann, wird sich noch zeigen. Den zweitgrößten Eigenanteil hat die Stadt bei den Umbaumaßnahmen der Berkelmühle: Über eine Million Euro muss sie dafür hinlegen. Insgesamt kostet dieser Baustein des Regionale-Projekts 2,55 Millionen. Dieser Kostenansatz sei allerdings noch nicht konkret, meinte Pennekamp. Für die Perspektivbausteine wie das Berkelstadion standen die Kosten in Pennekamps Tabelle noch auf Null.

Rechnet man alles zusammen, kommt man auf eine Summe von 13,5 Millionen – für 3,8 Millionen muss die Stadt selbst aufkommen. All das ist aber nur möglich, wenn das Regionale-Projekt auch eine Stufe weiterkommt. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir den A-Stempel nicht erreichen“, erklärte Pennekamp. Sollte das wirklich so laufen, könnten die ersten Baumaßnahmen an der Promenade 2016 beginnen.  

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