Im Berkelstadion entsteht ein Strand aus 500 Tonnen Sand

Dodgeball Beach-Cup

Noch ist es im Berkelstadion recht überschaubar, doch das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Lastwagen für Lastwagen werden 500 Tonnen Sand in die Sportstätte gekarrt - am Mittwochmittag fehlten noch rund 400 Tonnen. Doch die Initiatoren Martin Bienhüls und Hendrik Kemper versichern, dass der Dodgeball Beach-Cup Freitag, 7. August, pünktlich starten wird.

STADTLOHN

, 29.07.2015, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dodgeball eine völkerballähnliche Funsportart aus den USA, die auf Sand gespielt wird. "Am Freitag wird der Sand verteilt, bis dahin sind auch alle Fuhren da", sagt Bienhüls im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. 20 Zentimeter dick ist später die Sandschicht, auf der sich die Besucher des Dogdeball Beach-Cups tummeln können. Die Spielflächen bekommen ein paar Zentimeter extra. "Da ist ordentlich Bewegung auf dem Feld, da wollen wir kein Risiko eingehen", so Bienhüls.

1200 Spieler

Der Sand kommt aus einem Werk in Lette. "Damit haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht - der ist nach einem Regen schnell wieder trocken und locker", ergänzt Bienhüls. Denn, das versichert der 50-Jährige, gespielt werde auch bei Regenwetter. Am Ende des Turniers wird er wieder abgefahren, gesiebt und kann dann wieder verarbeitet werden.

120 Teams - insgesamt 1200 Spieler - haben sich für das größte Dogdeball-Event der Welt angemeldet. Hinzu kommen die Schlachtenbummler und Zuschauer sowie die Besucher der Beachpartys am Freitag- und Samstagabend. Im neunten Jahr hat sich der Dodgeball Beach-Cup als Großveranstaltung in Stadtlohn etabliert. "Innerhalb von sieben Sekunden waren alle 120 Startplätze vergeben", erklärt der Stadtlohner. Anmelden konnten sich die Spieler ausschließlich über die Homepage.

"Dodgeville" - die Zeltstadt beim Dodgeball-Cup

Erstmals bekommen die Teilnehmer im Losbergpark eine Zeltstadt, dem Dodgeville, angeboten. 240 Besucher bekommen hier nicht nur ein fertig ausgestattet Zelt, sondern noch einiges Extra. So wird es im Dogdeville einen eigenen Spa-Bereich geben, ein Fitnessprogramm, und eine Party, exklusiv für die Zeltstadt. "Rund um Stadtlohn sind die Teilnehmer untergebracht", berichtet Martin Bienhüls. Einige Teams, die schon seit Jahren dabei sind, haben sich bei Stadtlohnern privat einquartiert. "Da sind über die Jahre echte Freundschaften entstanden", so Bienhüls weiter.

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Doch bis dahin ist noch einiges zu tun. Am Wochenende treffen sich die zahlreichen Helfer und richten die ersten Flächen und Spielfelder her. Doch anders als geplant kommen die großen Zelte erst am Montag - statt am Wochenende. "Einigen Zeltverleihern sind am vergangenen Samstag bei dem Sturm Zelte kaputt gegangen. Jetzt müssen wir auf Zelte zurückgreifen, die erst am Sonntag abgebaut werden können", erklärt Bienhüls.

Viele Helfer

"Dann packt jeder ein bisschen mehr mit an und schon sind wir wieder im Zeitplan", sagt Bienhüls schmunzelnd. Überhaupt lobt Martin Bienhüls das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer. "Ohne die vielen Helfer wäre das alles gar nicht machbar", so der Initiator. Und auch ohne die Sponsoren nicht. Die Kosten für den Dodgeball Beach-Cup lägen im hohen fünfstelligen Bereich, so Bienhüls.

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