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In der Berkel Wasserskorpione statt Piranhas gefunden

Berkelfestival

Drei Tage stand die Berkel im Blickpunkt beim grenzüberschreitenden Festival. In Stadtlohn schauten Kinder nach, welche Tiere in dem Fluss leben. Prianhas und Krokodile waren nicht dabei

Stadtlohn

, 26.08.2018 / Lesedauer: 2 min
In der Berkel Wasserskorpione statt Piranhas gefunden

Auch mit kleinen Küchengeräten wurde bei der Untersuchung des Wassers aus dem Knabenbach gearbeitet. Es sollte herausgefunden werden, welche Tiere im Wasser leben. © Susanne Dirking

Das war total spannend für die Eltern und Kinder aus Stadtlohn, Vreden und Gescher einmal nachzuschauen, welche Wasserbewohner im Knabenbach leben und sich bewegen. Gemeinsam mit der Diplom-Landschaftsökologin Bettina Hüning unternahmen sie am Samstagmorgen diese Exkursion am Knabenbach, der entlang der Düster Stegge in Richtung Berkel fließt. Eingeladen dazu hatten die Biologische Station Zwillbrock und dessen Bildungswerk im Rahmen des grenzüberschreitenden Berkelfestivals.

„Wo gibt es Wasser? Wofür gebraucht man es? Und was lebt im Wasser?“ fragte zuerst die Naturpädagogin. „Wasser braucht man zum Experimentieren, zum Zähneputzen und zum Matschen. Es ist im Freibad und im Meer, und darin leben auch Krokodile und Piranhas“, antworteten spontan Hannes und Nico, Jolanda und Lenn. Gern lauschten sie danach der Geschichte von der Libelle und der Wasserrose, erzählt von Bettina Hüning.

In der Berkel Wasserskorpione statt Piranhas gefunden

In Schüsseln wurden die Wasserbewohner gesammelt, um sie genau anschauen zu können. © Susanne Dirking

Dort, wo der Knabenbach die Brücke unterquert, ist Natur pur. Mit Gummistiefeln und in Matschhosen gingen die Kleinen hinab in den nur wenig Wasser führenden Bach. Die Kleinlebewesen mit Siebchen einzufangen und sie in die bereit stehenden Schüsseln zu befördern war dann ihre Aufgabe. Die Naturpädagogin entdeckte darin Fliegenlarven, Schnecken und Wasserskorpione. Über diese Artenvielfalt konnten sich alle auch auf Schautafeln informieren.

In die Freiheit entlassen

Zum Schluss wurden die Wasserbewohner in ihren Lebensraum zurückbefördert. „Viel Spaß in der Freiheit“ rief eines der Kinder ihnen freundlich hinterher, und ein Vater meinte mit Blick auf den Knabenbach: „Also Leben ist drin. Aber es könnte mehr Wasser drin sein“. Kinder schon in jungen Jahren für den Lebensraum der Tierwelt zu sensibilisieren halte sie für wichtig, sagte die Landschaftsökologin Bettina Hüning zum Abschluss, denn „wenn man regional handelt, kann man global etwas bewirken“, betonte sie.

  • Das Berkelfestival wurde vom 24. bis 26. August in den deutschen und niederländischen Städten am Fluss gefeiert.
  • In diesem Jahr luden schwerpunktmäßig die niederländischen Kommunen zu Aktionen entlang des Fluses ein.
  • Die „dritte Berkelkompanie“ und die Kanuclubs Stadtlohn, Vreden, Lochem und Zutphen hatten grenzüberschreitende Kanutouren bis Zutphen vorbereitet. Der Startpunkt Ellewick musste wegen Niedrigwassers nach Rekken/Nl verlegt werden.
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