Jugendwerk und Ferienwerk wollen die „mit Abstand besten Ferien“

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Segeltörn? Abgesagt. Italienreise? Abgesagt. Ferienlager? Alle abgesagt. Corona zerstört viele Ferienträume. Jugendwerk und Ferienwerk versprechen trotzdem: „die mit Abstand besten Ferien“.

Stadtlohn

, 16.06.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fast 500 Stadtlohner Kinder genießen Jahr für Jahr in den Sommerferien die Angebote des Jugendwerks Stadtlohn und des Ferienwerks der St. Otger-Gemeinde: die Ferienfreizeit in der italienischen Partnergemeinde St. Vito, Gaxellager, Segelfreizeit, Ferienspiele ...

Einige Hauptamtliche und über 100 ehrenamtliche Gruppenleiterinnen und -leiter, Küchenteams und andere Helfer machen das möglich. Doch in Coronazeiten ist alles anders. Jugendwerk und Ferienwerk haben alle Ferienfreizeiten absagen müssen. Doch die Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen brennen darauf, ein neues, flexibles Ferienprogramm auf die Beine zu stellen für die „mit Abstand besten Ferien“ – natürlich ein Wortspiel, das auf die Corona-Abstandsregeln zielt.

Absage war ein schwerer Schritt

„Die Absage der Ferienlager war für uns ein sehr schwerer Schritt“, sagt Daniel te Vrugt. Der Ferienwerks-Vorsitzende und Leiter des Gaxellager weiß, was den Kindern und Jugendlichen die Ferienlager bedeuten. „Eine Freizeit ohne Eltern, das ist ja für Kinder ein großer Schritt ins Leben.“

So sieht das auch Eva Vehring. Sie ist die hauptamtliche Leiterin des Jugendwerks, das in Stadtlohn die Offene Kinder- und Jugendarbeit organisiert. Schon seit Jahren koordinieren Jugendwerk und Ferienwerk der Kirchengemeinde ihre eigenständigen Ferienprogramme. Corona lässt kirchliche und offene Jugendarbeit noch näher zusammenrücken.

Intensiver Austausch zwischen Jugendwerk und Ferienwerk

„Die Corona-Verordnungen ändern sich ja Schlag auf Schlag, da ist es gut, wenn wir uns untereinander austauschen“, sagt Daniel te Vrugt. Und es geht auch um ganz praktische Hilfe: „Wir haben für vier Wochen die Stadthalle reserviert. Die könnt ihr natürlich auch mitnutzen“, sagt Eva Vehring in Richtung der der Ferienwerks-Vertreter.

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Unter der Überschrift „Flexi-Ferien“ hat das Jugendwerk eine Outdoor-Action-Woche vom 30. Juni bis zum 3. Juli mit Waldabenteuer, Tanz und Bienenhotelbau organisiert. Auf dem Programm stehen als Tagesaktionen auch noch eine Inlinertour, ein Wellness-Tag und ein Outdoor-Kino. Details gibt es auf der Homepage des Jugendwerks. Anmeldungen sind ab Montag, 22. Juni, 17 Uhr möglich.

Programm bleibt flexibel

Das Ferienwerk bietet „Gaxeltage“ an der Gaxelner Schützenhalle in Vreden, Basteltage, Kinoabende, Stationslauf und integrative Angebote an. „Wir sind gerade dabei, unser Angebot in einem Heft zusammenzufassen. Das wird dann in den Grundschulen verteilt. Es wird auch in der Kirche und im Otgerus-Haus ausliegen“, sagt Pastoralreferentin Johanna Eickholt.

Jugendwerk und Ferienwerk empfehlen allen Kindern, Jugendlichen und Eltern, sich in der Zeitung, auf Instagram und Facebook zu informieren. Eva Vehring: „Vieles ist im Fluss, wir werden darauf flexibel mit neuen oder geänderten Ferienangeboten reagieren.“

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