Keramiken für den Kreisel am Breul

UWG-Vorschlag

Kurz geschorener grüner Rasen, sonst nichts. Der Kreisverkehr Breul empfängt die Autofahrer am südöstlichen Stadteingang mit karger Schlichtheit. Das war nicht immer so. Und so soll es auch nicht bleiben. Keramiktafeln auf dem Innenplatz des Kreisels könnten bald einen gestalterischen Akzent am Entree der Töpferstadt setzen.

STADTLOHN

, 21.10.2016, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keramiken für den Kreisel am Breul

Der Kreisverkehr Breul

Diese Neugestaltung schlägt die UWG-Fraktion vor. Am kommenden Dienstag berät der Planungs- und Bauausschuss über die detaillierten Vorplanungen der Unabhängigen. Bereits 2010 hatte ein Gartenbauunternehmen den Kreisel mit Steinblöcken und Bepflanzungen gestaltet. Der Landesbetrieb Straßen NRW hatte damals in den großen Steinen in Straßennähe eine Verkehrsgefährdung gesehen. Der Sponsor baute daraufhin die gesamte Gestaltung wieder ab. „Wir wollen ein dauerhaft einladenderes Bild für unsere Töpferstadt“, so begründet der UWG-Fraktionsvorsitzende Erwin Plate den neuerlichen Vorstoß.

Im Zentrum der der gut 250 Quadratmeter großen Kreisfläche soll eine Buche gepflanzt werden. Keramiktafeln an den vier Zufahrten könnten zum Beispiel das Rathaus, die St.-Otger-Kirche, den Marktbrunnen oder das Haus Hakenfort zeigen, so der UWG-Vorschlag.

Sponsoren gefunden

Die Unabhängigen haben bereits die Töpferei Erning und Söhne sowie die Gartenbaufirma Lindert als Sponsoren gewinnen können. Mit Bildbeispielen will die UWG am Dienstag den Ausschuss von ihrer Idee überzeugen. Allerdings reicht ein Ausschussbeschluss noch nicht für die Umsetzung aus. Der Kreis Borken und der Landesbetrieb Straßen NRW müssen als Straßenlastträger zustimmen. Bei deren Entscheidung spielen Fragen der Ablenkung der Autofahrer sowie mögliche Unfallgefährdungen eine entscheidende Rolle.

Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses beginnt am Dienstag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Rathaus, Markt 3. Auf der Tagesordnung  stehen ferner die Sanierung des Freibades, der Bebauungsplan Erningfeld, der Entwurf zum Ausbau der Stegerstraße sowie ein Sachstandsbericht zur Errichtung neuer Windkrafträder.

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