Krankenhaus investiert

Baupauschale sorgt für verlässliche Planung

STADTLOHN Das Stadtlohner Krankenhaus Maria-Hilf hat in diesem Jahr eine Baupauschale in Höhe von 230 000 Euro erhalten. Das Geld fließt in verschiedene Vorhaben.

31.07.2009, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn hat in diesem Jahr Mittel aus der Baupauschale in Höhe von 230 000 Euro erhalten. Diese fließen in Projekte wie die Modernisierung einer Station im Altbaubereich.</p>

<p>Das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn hat in diesem Jahr Mittel aus der Baupauschale in Höhe von 230 000 Euro erhalten. Diese fließen in Projekte wie die Modernisierung einer Station im Altbaubereich.</p>

"Die Summe hat so gepasst, wie wir es einkalkuliert hatten", freute sich gestern Michael Saffé im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Was für viele Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen noch Neuland bei der Finanzierung darstellt, kennt der Geschäftsführer der Stiftung Maria-Hilf bereits aus dem vergangenen Jahr: "Wir waren bei dieser neuen Form der Finanzierung von Anfang an dabei." Der große Vorteil aus seiner Sicht: Vorbei die Zeit, als eine Förderung von Projekten nach dem Einzelfall bewilligt wurde - mit der Pauschale ließen sich solche wichtigen Maßnahmen verlässlicher planen.

Zum Beispiel für die großen Umbauarbeiten, die derzeit im Stadtlohner Krankenhaus laufen: Auf Station 4 sind die Bauhandwerker angerückt. Sie liegt im Altbaubereich des Hauses - die Zimmer werden kernsaniert. Das bedeutet: Für alle Räume der Station gibt es künftig nagelneue Nasszellen. Die Besonderheit dabei: Die neuen Duschen werden ebenerdig angelegt, was erweiterte pflegerische Möglichkeiten zulässt. Auch die alten Böden verschwinden komplett; neue werden sie schon bald ersetzen. Ebenfalls auf dem Fahrplan für die Erneuerungsarbeiten: die Zimmertüren.

Vieles einfacher

Die neuen Exemplare fallen ein ganzes Stück breiter aus als ihre Vorgänger - auch das macht in der täglichen Praxis auf der Station einiges einfacher. Da versteht es sich praktisch von selbst, dass auch die technische Infrastruktur auf den allerneusten Stand gebracht wird. Insgesamt geschieht das für 17 Zimmer - "da reicht die Pauschale für einen so dicken Brocken natürlich nicht", erklärt Saffé: "Ohne den Einsatz von Eigenmitteln lässt sich so was nicht machen."

Damit steht die Station 4 auch wieder für die Unterbringung von Patienten zur Verfügung - bislang diente sie als Tagesklinik-Bereich. Mit diesem großen Umbau nicht genug: Auch für den Rest des Jahres habe sich das Krankenhaus einige Projekte vorgenommen, blickt Saffé in die nahe Zukunft. to

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