Krankenhaus legt positive Zahlen vor

Fallzahlen-Steigerung

Das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn kann mit Blick auf das zu Ende gegangene Jahr 2012 positive Zahlen vermelden, Geschäftsführer Michael Saffé erläuterte im Gespräch mit der Münsterland Zeitung die jüngste Entwicklung, wobei er auch die wichtigsten Projekte für die nähere Zukunft in den Blick nahm.

von von Thorsten Ohm

, 04.02.2013, 17:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der bisherige Haupteingang existiert nicht mehr; für die Umbauzeit wurde er provisorisch verlegt.

Der bisherige Haupteingang existiert nicht mehr; für die Umbauzeit wurde er provisorisch verlegt.

Der Geschäftsführer verhehlt zugleich nicht, dass der jetzt erreichte Leistungszuwachs auch erforderlich sei: „Nur dadurch ist es möglich, die Schere zwischen Kosten und Erlösen einigermaßen aufzufangen.“ Denn die Kostensteigerungen seien auf allen Gebieten unvermeidbar. So ist allein für das laufende Jahr vorgesehen, 18 neue Kräfte einzustellen. Saffé: „Beim Personal haben wir eine Kostensteigerung von 1,6 Millionen Euro.“ Ein wichtiger Faktor, spielt doch die Stiftung mit ihren angeschlossenen Einrichtungen als Arbeitgeber eine nicht unerhebliche Rolle für Stadtlohn: Unter ihrem Dach zählt sie 658 Voll- und Teilzeitkräfte.

Neben der Fallzahl an sich sei auch die Fallschwere angestiegen, ergänzt Saffé den Blick auf das vergangene Jahr. Die Bettenzahl stehe unverändert bei 140 Planbetten; dafür wurde im Krankenhaus Maria-Hilf eine Auslastung von 85 Prozent erzielt – „ein guter Wert“, so Saffé. Er zeigte sich unter dem Strich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Das war nicht zuletzt auch von wichtigen Investitionen gekennzeichnet: Anfang 2012 wurde die neue Zentrale Notaufnahme eingesegnet. Ihrer Bestimmung übergeben wurden schließlich auch der neue Aufwachraum des Krankenhauses, die Endoskopieabteilung, die Station 7, die Räumlichkeiten der geburtshilflichen Abteilung, das Herzkatheterlabor und die neue Rettungswagenanfahrt. Zu vermelden gab es für 2012 auch eine Ausweitung des medizinischen Leistungsangebotes wie etwa in punkto Radiologie, Pneumologie, Gastroenterologie, Wirbelsäulenchirurgie und Palliativmedizin.

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