Kuh wurde getötet

03.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtdlohn Vorsorglich getötet wurde jetzt die Kuh aus einem Stadtlohner Bestand, die von dem Gehöft in Everswinkel stammt, in dem bei einem verendeten Tier die Rinderseuche BSE festgestellt worden war. Wie bereits berichtet, hatte der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken die Kuh sofort unter amtliche Beobachtung gestellt. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass die Kuh im selben Jahr wie das BSE-Rind geboren wurde und offensichtlich dort auch das gleiche Futter erhalten hatte. Da in Everswinkel der Verdacht besteht, dass sich die BSE-Kuh durch Kälberfutter - so genannte Milchaustauscher - angesteckt haben könnte, ordnete der Kreis Borken für das Tier die Tötung an.

Wie Kreisveterinär Dr. Harri Schmitt mitteilt, lasse sich nur so feststellen, ob die Kuh tatsächlich infiziert ist. BSE kann nur im Hirn der Tiere nachgewiesen werden. Eine Gefährdung der Bevölkerung habe es nicht gegeben, betont er ausdrücklich. Für die weiteren Rinder im Stadtlohner Bestand bestehe zudem keine Gefahr, da sich die Tiere nicht untereinander anstecken.

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