Maler im Sommeratelier

Künstler Roman Kochanski

Roman Kochanski wird im Juni, August und September ins Sommeratelier einziehen. Der Maler hat den von der Stadt Stadtlohn ausgelobten „Förderpreis Junge Kunst“ gewonnen. Gestern machte sich der 29-Jährige einen ersten Eindruck von seiner künftigen zeitweiligen Wirkungsstätte und wurde von Bürgermeister Helmut Könning willkommen geheißen.

STADTLOHN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 02.05.2012, 19:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Roman Kochanski (Mitte) wird zum Juni sein Sommeratelier in der ehemaligen Marienschule beziehen. Gestern begrüßten ihn (v. l. Günter Wehning (Kulturamt), Kurator Dr. Hans-Jürgen Lechtreck, Bürgermeister Helmut Könning und Kulturreferent Rolf Wähning in der Töpferstadt.

Roman Kochanski (Mitte) wird zum Juni sein Sommeratelier in der ehemaligen Marienschule beziehen. Gestern begrüßten ihn (v. l. Günter Wehning (Kulturamt), Kurator Dr. Hans-Jürgen Lechtreck, Bürgermeister Helmut Könning und Kulturreferent Rolf Wähning in der Töpferstadt.

Nicht nur, aber auch im Rahmen eines Workshops, der in Zusammenarbeit mit dem Folkwang-Museum Essen angeboten wird, vor allem mit Kindern und Jugendlichen. Schüler von Markus Lüpertz Der Preisträger hat an der Universität Duisburg-Essen studiert und wechselte 2007 an die Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren Markus Lüpertz und Andreas Schulze seine ersten Lehrer; seit 2010 gehört Kochanski der Klasse von Tomma Abts an. Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf und Essen. Für Roman Kochanski sei die Kunst ein Abenteuer und jedes seiner zumeist großformatigen Bilder eine wagemutige Expedition in ein unübersichtliches, unbefestigtes Terrain, beschrieb Dr. Hans-Jürgen Lechtreck, Kurator des Stadtlohner Kunstpreises, Kochanskis Arbeit. Kochanskis Art der Malerei habe sich der Fotografie ausgesetzt und sei durch sie hindurchgegangen, „um zu ganz eigenen Bildern von dem zu gelangen, was immer wieder hergezeigt wird und deshalb bekannt zu sein scheint“, so Lechtreck. Exotische Landschaften Zu Kochanskis bevorzugten Motiven gehörten beispielsweise exotische Landschaften, in denen menschliche Gestalten mit Nutztieren – Rinder, Esel, Ziegen, Kamele – unterwegs sind: „Manchmal ist auch nur eines dieser Tiere allein zu sehen, schwer tragend an seiner turmhoch gestapelten, schwer zu identifizierenden Ladung.“ „Die Figuren bringen Zugang zur reinen Malerei“, betonte der Künstler selbst im Pressegespräch im Rathaus. Er bereitet die Gemälde mit vielen Skizzen und Farbstudien vor.

Diese gehen vom Gesehenen aus – von Fotos, Kunstwerken oder auch von visuellen Eindrücken des Künstlers. Diese, so freute sich der Bürgermeister, könne er sicher auch viele in Stadtlohn gewinnen. Ein Gang durch die Stadt werde sicher Ideen liefern, zeigte sich auch Kochanski sicher.

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