Sparkassen-Münsterland-Giro

Münsterland-Giro: Auch Radsport-Star André Greipel fährt durch Stadtlohn

Eigentlich fahren alle zwei Jahre hunderte von Rennradfahrern durch die Kreise Coesfeld und Borken bis nach Münster. Nach der coronabedingten Pause fährt der Giro wieder auch durch Stadtlohn.
Ein Bild aus dem Jahr 2018: Beim Giro Münsterland fuhren die Radprofis zweimal durch die Stadtlohner Innenstadt. © Stefan Hubbeling (A)

Ein hochkarätiges Fahrerfeld hat sich für die 15. Auflage des Sparkassen Münsterland Giros am 3. Oktober angekündigt. Fünf World Teams, vier Pro Teams, eine Reihe starker Continental-Teams sowie eine deutsche Nationalmannschaft werden das Rennen in Angriff nehmen.

Der Giro startet im niederländischen Enschede und führt mit einer großen Schleife durch das Münsterland in Richtung Münster-Nienberge, womit sich 2021 das Ziel erstmals nicht vor dem traditionellen Schlossplatz befindet.

Die Profifahrer, darunter auf seiner Abschiedstour auch André Greipel, werden in diesem Jahr gleich zwei Mal mitten durch die Stadtlohner Innenstadt fahren. Die erste Durchfahrt erfolgt voraussichtlich zwischen 12.22 und 12.29 Uhr. Bei der zweiten Durchfahrt werden die Profis zwischen 12.55 und 13.07 Uhr am Markt erwartet.

Spannendes Programm für die Zwischenzeit

Zur Überbrückung der Wartezeiten erwartet die Besucher in der Zeit von 12 Uhr bis 13.30 Uhr auf dem Markt ein kleines Showprogramm. Der Trial-Club Stadtlohn wird einen Parcours aufbauen und die Sportler werden ihre Künste zeigen. Eine Gruppe Kunstradsportler der DJK Eintracht Stadtlohn wird gegen 12.40 Uhr ihr Können unter Beweis stellen.

Abschließend wird ab 13.10 Uhr die Einrad-Gruppe der DJK einige Showeinlagen bieten. Damit der Kontakt zu den Profis auf der Strecke gegeben ist, wird während der Durchfahrtszeiten der Moderator Frank Jäger vor Ort über die aktuellen Ergebnisse informieren.

Straßen sind von 11.30 bis 13.30 Uhr gesperrt

Der Giro nimmt folgende Strecke: Von Ahaus kommend über Kalterweg (Düwing Dyk), Burgstraße, Mühlenstraße, Markt, Dufkampstraße, Breul (L 608) nach Gescher. Für die zweite Durchfahrt kommen die Radfahrer über die K 38, die K 33 Richtung Büren, erneut die K 38 (Russenstraße), um wieder über den Kalterweg (Düwing Dyk), Burgstraße, Mühlenstraße, Markt, Dufkampstraße und Breul (L 608) nach Gescher zu fahren.

Profifahrer André Greipel macht seine Abschiedstour auch beim Giro - er wird auch mitten durch die Stadtlohner Innenstadt fahren.
Profifahrer André Greipel macht seine Abschiedstour auch beim Giro – er wird auch mitten durch die Stadtlohner Innenstadt fahren. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass an dem Tag die Rennstrecke ab ca. 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr für jeden Verkehr vollständig gesperrt sein wird. Außerdem besteht für die Strecke ein absolutes Halteverbot.

Die Anwohner der betroffenen Bereiche werden über ein Anschreiben zusätzlich informiert. Insbesondere enthält das Anschreiben Hinweise darauf, wo die Rennstrecke zu bestimmten Zeiten gequert werden kann. „Dennoch müssen sich alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer auf entsprechende Einschränkungen einstellen“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

90 Helfer ehrenamtlich im Einsatz

Die Streckensperrung für das hochkarätige Radrennen wird durch den Einsatz von mehr als 90 Helfern ermöglicht, die ihre Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen.

Das Radrennen führt die Sportler auch durch Ahaus, Gescher, Gronau, Heek, Legden und Schöppingen.

Verkehrsbehinderungen und Buslinien

  • Der Verkehr in Nord-Süd-Richtung (L 572) und nach Westen ist ohne besondere Einschränkungen möglich.
  • Nach Gescher (Richtung A 31 und Münster) – Umweg über Südlohn (B 525). Die Autobahnauffahrten Gescher/Coesfeld, Ahaus/Legden sowie Ahaus/Heek sind nicht betroffen.
  • Die Buslinie R 61 (Coesfeld-Gescher-Stadtlohn-Vreden und umgekehrt) wird bis zum Nachmittag nicht fahren. Die Buslinie R 76 (Borken-Südlohn-Stadtlohn-Ahaus und umgekehrt), bedient nur die Haltestellen Freudenberg und Wessendorf.
  • Aushänge an den Haltestellen geben weitere Informationen. Über kurzfristige Änderungen müssen sich Besucher bei den Busgesellschaften informieren.