Neue Abläufe beim Bauhof

Stadtlohn Mehr Effizienz verspricht sich die Stadt von den neuen Wegen, die nun beim städtischen Bauhof gegangen werden sollen.

05.11.2008, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Der Bauhof der Stadt Stadtlohn: Seine Aufgaben und die Arbeitsabläufe hatte ein Gutachten im Jahr 2006 untersucht. Daraus waren Empfehlungen entwickelt worden, die schrittweise umgesetzt werden. Heisterborg</p>

<p>Der Bauhof der Stadt Stadtlohn: Seine Aufgaben und die Arbeitsabläufe hatte ein Gutachten im Jahr 2006 untersucht. Daraus waren Empfehlungen entwickelt worden, die schrittweise umgesetzt werden. Heisterborg</p>

Die ersten Schritte dazu sind bereits erfolgt. Das berichtete die Verwaltung jüngst im Bauausschuss: Sie konnte darauf verweisen, dass damit das Gutachten aus dem Jahr 2006 nicht bloß Papier geblieben ist. Vielmehr seien konkrete Handlungsempfehlungen daraus umgesetzt worden.

Dazu zählt beispielsweise der Jahresarbeitsplan: Inzwischen sind alle Katasterdaten erfasst worden, die für die Erstellung eines solchen Plans nötig sind. Denn ohne genau Kenntnis von Lage und Größe der städtischen Liegenschaften ist eine solche Aufstellung nicht möglich. Zugleich seien die verschiedenen Tätigkeiten des Bauhofs aufgelistet worden, versehen mit so genannten Zeitbeiwerten, um anhand von Sollwerten die Möglichkeit zu haben, die Kosten zu ermitteln. Auch dient dies zukünftig dem Controlling.

Mit einem deutlich erweiterten Aufgabenprofil versehen wird die Stelle des Bauhofleiters. Umgesetzt worden ist unter anderem auch eine neue Pausenregelung: Die Frühstückspause sei inzwischen abgeschafft worden. Auch hätten sich die Mitarbeiter damit einverstanden erklärt, dass flexiblere Arbeitszeiten eingeführt würde.

Zustimmung

Diese und weitere Punkte fanden bei den Mitgliedern des Bauausschusses insgesamt Zustimmung. Winfried Hamann (CDU) regte jedoch an, zu prüfen, ob im Einzelfall nicht auch Firmen mit kurzfristig zu erledigen Aufgaben betraut werden könnten. Dem hielt Hermann Boll vom Bauamt entgegen, dass es nach seiner Einschätzung fraglich sei, ob private Firmen "von jetzt auf gleich" dringliche Arbeiten übernehmen würden, etwa die Reparatur eines Gehsteigs, die unverzüglich erfolgen müsste. In der Regel müsste bei der Beauftragung von Firmen mindestens eine Wartezeit von einer Woche einkalkuliert werden.

Für die UWG warnte Erwin Plate vor Kürzungen: Die Personaldecke des Bauhofs sei ohnehin knapp. Für flexible Arbeitszeiten sprach sich auch Otger Harks (SPD) aus. Den Aspekt eines Arbeitszeitkontos warf Jochen Wullers (FDP) auf. to

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