Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt verabschiedet

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Die Pfarrgemeinde St. Otger hat nach drei Jahrzehnten ihren Pastoralreferenten Rudolf Kleyboldt verabschiedet – aber nicht ganz. In verschiedenen Gremien will er weitermachen.

Stadtlohn

, 01.04.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In einem bewegenden Festgottesdienst hat die St.-Otger-Gemeinde am Sonntagmorgen mit prächtigem Chorgesang, mit Trompete und Orgelklang im vollbesetzten, großen Gotteshaus die offizielle Verabschiedung von Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt gefeiert. An der Orgel und als Chordirigentin fungierte seine Frau Gaby. Eine große Schar von Messdienerinnen und Messdienern, die Bannerabordnungen der Vereine und Verbände und die Delegationen der Schützenvereine hatten sich zusammen mit den Seelsorgern der Gemeinde und mit Pfarrer Uwe Weber von der evangelischen Paulusgemeinde im Altarraum versammelt, als Pfarrer Jürgen Lürwer die Gemeinde begrüßte.

Empfang im Otgerus-Haus

In seiner Ansprache deutete Rudolf Kleyboldt das Lukas-Evangelium mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn. Darin zeige sich auch Gottes Barmherzigkeit allen Menschen gegenüber. Zum Schluss lud er die Gemeindemitglieder zum Empfang ins Otgerus-Haus ein. „Lobe den Herren“ sangen die Gemeindemitglieder beim Auszug und spendeten „ihrem“ Pastoralreferenten zum Dank minutenlangen mächtigen Applaus.

Das Otgerus-Haus konnte anschließend die vielen Gäste kaum fassen und die Reihe der Gratulanten war sehr lang. Sogleich wurde der rote Teppich ausgerollt. In ihrer Laudatio zitierte Martina Heumer, die Vorsitzende des Pfarreirates den ehemaligen Generalvikar des Bistums Münster Norbert Kleyboldt, der seinen Bruder Rudolf liebevoll einen Gemeindebruder genannt hatte. „St. Otger ohne Kleyboldt, geht das überhaupt?“, fragte sie und hob gleichzeitig die vielen segensreichen Tätigkeiten des Pastoralreferenten hervor, ob in der Flüchtlingshilfe, der Ökumen, bei der Kirchenmusik…

Gute Verbindungen

Bürgermeister Helmut Könning würdigte in seiner Ansprache die guten Verbindungen zwischen der Kirche und der Stadt Stadtlohn, die nicht zuletzt auch Rudolf Kleyboldt zu verdanken seien und überreichte ein Buchgeschenk.

Das Seelsorge-Team überraschte ihren stets fleißigen Pastoralreferenten mit einem Koffer für eine Reise nach Rom. Eingepackt hatten sie ein italienisches Wörterbuch, einen Sonnenhut, eine dunkle Brille und dazu auch die so wichtige Reisekasse dazu. Ob er nun das Flugzeug oder das Fahrrad für die Fahrt nutze, das bleibe ihm selbst überlassen, meinte Pastoralreferentin Lisa Rudde.

In der Pfarrgemeinde St. Otger ist Rudolf Kleyboldt für viele nicht wegzudenken. So ist die Freude groß, dass er in verschiedenen Gremien mit Freude weitermachen will, hat er sich doch in den vergangenen 30 Jahren seines Wirkens das volle Vertrauen der Gemeindemitglieder erworben.

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