Die ehemaligen Umkleiden im Berkelstadion wurden zuletzt als Obdachlosenunterkunft genutzt. Jetzt machen sie Platz für neue Parkplätze. © Markus Gehring
Berkelprojekt

Platz für Parkplätze: Abrissbagger rollt ins Stadtlohner Berkelstadion

Der Abrissbagger rollt in dieser Woche ins alte Stadtlohner Berkelstadion. Die ehemaligen Umkleidegebäude werden abgerissen. An ihrer Stelle sollen neue Parkplätze entstehen.

Jetzt sind die Tage der alten Umkleiden im ehemaligen Berkelstadion gezählt. Das Gebäude, das zuletzt als Obdachlosenunterkunft genutzt wurde, wird abgerissen. Fachbereichsleiter Mathias Pennekamp kündigte den Beginn der Abrissarbeiten in der jüngsten Bauausschusssitzung für diese Woche an. Neue Unterkünfte sind zwischenzeitlich an der Klosterstraße eingerichtet worden.

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Unser Video aus 2018 zeigt einen Überblick über das Gelände:

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„Der Rückbau dient neben der Verkehrssicherungspflicht vorrangig der Erweiterung der Baustelleneinrichtungsfläche im Berkelstadion“, erklärte Mathias Pennekamp.

In den letzten Jahren wurden die ehemaligen Umkleidekabinen (Foto) als Notunterkunft für Obdachlose genutzt. Die Stadt hat für diesen Zweck eine neue Unterkunft an der Klosterstraße geschaffen.
In den letzten Jahren wurden die ehemaligen Umkleidekabinen (Foto) als Notunterkunft für Obdachlose genutzt. Die Stadt hat für diesen Zweck eine neue Unterkunft an der Klosterstraße geschaffen. © Markus Gehring © Markus Gehring

Das Berkelstadion soll Dreh- und Angelpunkt für Baumaterial und Maschinen während der Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes und der Ufer- und Promenadenneugestaltung im Rahmen des Projekts „natürlich Berkel“ werden.

Provisorischer Parkplatz als Praxistest

Weil auf der anderen Seite der Berkel an der Uferstraße während der zweijährigen Bauzeit etliche Parkplätze für Lehrkräfte und Besucher der Losbergschule entfallen, wurde mit der Schule der Bau eines Ersatzparkplatzes im Berkelstadion als Provisorium abgestimmt.

Ob an der Stelle auch nach der Bauzeit Parkplätze vorgehalten werden, ist noch nicht entschieden. Mathias Pennekamp meinte dazu: „Das zweijährige Provisorium kann uns konkrete Anhaltspunkte für die Zukunft geben. Wir können jetzt ganz praktische Erfahrungen mit Stellplätzen an dieser Stelle machen.“

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Stefan Grothues